Türkei hat 200 kurdische Kämpfer in Syrien getötet

Türkei hat 200 kurdische Kämpfer in Syrien getötet
Türkei hat 200 kurdische Kämpfer in Syrien getötet
„Im Rahmen der Anti-IS-Operation ‚Euphrat-Schild’ haben unsere Luftstreitkräfte 26 Angriffe auf 18 Ziele der Einheiten von der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) in Syrien und der Arbeiterpartei Kurdistans (YPG) geflogen. Dabei wurden 160 bis 200 Kämpfer getötet“, zitiert RIA Nowosti die Meldung des türkischen Verteidigungsministeriums. Außerdem wurden Waffenlager, fünf Transportmittel und neun Bauten vernichtet.

Ende August hatte die türkische Armee mit den verbündeten syrischen Rebellen die Operation „Euphrat-Schild" gegen den Islamischen Staat in der Umgebung des syrischen Dscharabulus gestartet. Dabei ziele der Angriff auch auf die Befreiung des Gebietes von den kurdischen Milizen ab. Die Türkei befürchtet, dass an der türkisch-syrischen Grenze ein zwischenstaatliches autonomes kurdisches Gebiet entstehen kann, sollten die syrischen Kurden erstarken.