Bayern: "Reichsbürger" schießt auf Polizisten

Razzia in Bayern
Razzia in Bayern
Der 49-jährige Anhänger der umstrittenen Bewegung „Reichsbürger“ hat bei einer Razzia in Georgensgmünd das Feuer auf Polizisten eröffnet. Vier Beamte wurden schwer verletzt. Der leichtverletzte Täter wurde festgenommen. Seine legalen Waffen wurden wegen seiner „Unzulänglichkeiten“ sichergestellt, was ursprünglich das Ziel der Aktion war.

Die sogenannten „Reichsbürger des Freistaats Preußen“ meinen, das Deutsche Reich in seinen Grenzen von 1937 bestehe noch immer und Deutschland befinde sich weiter im Krieg gegen die Alliierten. Die Bundesrepublik existiere nicht als Staat, sondern sei eine Firma. Im Juni 2016 hat sich ein deutscher Mann hat per Telefon bei einem luxemburgischen Waffenhändler nach einer Kalaschnikow erkundigt. Das BRD-Verbot der Kriegswaffenlieferung betreffe den Kunden nicht, da er kein Bürger der Bundesrepublik, sondern des Deutschen Reiches und als solcher zum Waffenkauf befugt sei, schrieb Die Welt.