Befreiung von Mossul: Terroristen versuchen Armee mit Selbstmordattacken zu stoppen

Befreiung von Mossul: Terroristen versuchen Armee mit Selbstmordattacken zu stoppen
Befreiung von Mossul: Terroristen versuchen Armee mit Selbstmordattacken zu stoppen
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat auf die Sonderoperation zur Befreiung von Mossul, die die irakische Armee zusammen mit kurdischen Volksmilizen durchführt, mit Selbstmordattacken geantwortet. Auf diese Weise wollen die Terroristen den Vormarsch auf ihre letzte Hochburg im Nordirak aufhalten. In den vergagenen 24 Stunden sind zwei solche Angriffe passiert.

Einem davon fielen ungefähr 70 Militärs zum Opfer. Der Selbsmordattentäter jagte sich in der Nähe der Ortschaft Bilawet östlich von Mossul in die Luft. Nach Angaben der kurdischen Nachrichtenagentur Firat soll der Terrorist ungefähr 70 Armeeangehörige mit in den Tod gerissen haben. Augenzeugen zufolge habe der mit Sprengstoff beladene Wagen einen Panzer der irakischen Armee gerammt.

Die Offensive der irakischen Armee zur Rückeroberung von Mossul aus den Händen der Terrormiliz "Islamischer Staat" hat in der Nacht zum Montag angefangen. An der Operation beteiligen sich ungefähr 80.000 Soldaten, denen zwischen 3.000 und 4.500 Extremisten Widerstand leisten.