WikiLeaks: Verhör von Assange um einen Monat verschoben

Der unter dubiosen Umständen ins Visier schwedischer Staatsanwälte gelangte Whistleblower Julian Assange wird sich erst in einem Monat zu den gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfen äußern können.
Der unter dubiosen Umständen ins Visier schwedischer Staatsanwälte gelangte Whistleblower Julian Assange wird sich erst in einem Monat zu den gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfen äußern können.
Das geplante Verhör des Gründers der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, wird um einen Monat verschoben, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft mit. Es ist nun für den 14. November angesetzt. Assange begründete seinen Antrag mit "seinen Rechten auf den Schutz und die Verteidigung seiner Person".

Am 17. Oktober sollte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verhört werden. Gegen Assange wurde 2010 ein europäischer Haftbefehl erlassen, da er sich in Schweden an zwei Frauen vergangen haben soll.

Im Juni 2012 floh Assange in die Botschaft von Ecuador und beantragte politisches Asyl. Assange bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als Teil eines Komplotts und gab der Befürchtung Ausdruck, dass er als Folge seiner Tätigkeit für WikiLeaks an die USA ausgeliefert werden könne. Dort würde ihn kein fairer Prozess erwarten. Seitdem hat Assange die ecuadorianische Botschaft in London niemals verlassen.