WikiLeaks: Internet-Zugriff für Assange gesperrt

WikiLeaks: Internet-Zugriff für Assange gesperrt
Am Montagmorgen wurde der Zugang zum Internet für den Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, blockiert. Dies teilte die Organisation auf Twitter mit. „Der Zugriff ins Internet für Julian Assange wurde absichtlich von einem Staat gesperrt. Wir haben die entsprechenden Notfallpläne aktiviert“, hieß es.

Im Dezember 2010 sollte der WikiLeaks-Gründer in London wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von zwei Schwedinnen nach Stockholm ausgeliefert werden. Im Juni 2012 floh Assange in die Botschaft von Ecuador und beantragte politisches Asyl. Assange bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als Teil eines Komplotts und gab der Befürchtung Ausdruck, dass er als Folge seiner Tätigkeit für WikiLeaks an die USA ausgeliefert werden könne, wo ihn kein fairer Prozess erwarten würde. Seitdem hat Assange die ecuadorianische Botschaft in London nicht mehr verlassen.