Die BRICS-Gruppe verurteilt einseitige Militärinterventionen und Wirtschaftssanktionen

Die BRICS-Gruppe verurteilt einseitige Militärinterventionen und Wirtschaftssanktionen
Die BRICS-Gruppe verurteilt einseitige Militärinterventionen und Wirtschaftssanktionen
Die BRICS-Staaten haben auf dem Gipfel im indischen Bundesstaat Goa militärische Interventionen und einseitige Sanktionen verurteilt. Die Staats- und Regierungschefs der Staatenvereinigung betonen, dass die Lösung internationaler Probleme kollektive Anstrengungen erfodere. Krisen müssten auf friedlichem Wege mit politischen und diplomatischen Mitteln gelöst werden, steht in der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens.

"Die Grundsätze der Gewissenhaftigkeit, der souveränen Gleichberechtigung der Staaten, der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten und der Zusammenarbeit sind inkompatibel mit einseitigen Druckmaßnahmen, die nicht auf dem Völkerrecht fußen", steht in der sogenannten Goa-Deklaration. Außerdem haben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika alle Parteien des syrischen Konfliktes aufgerufen, an einer friedlichen Lösung zu arbeiten. Gleichzeitig sollten die Terrorgruppierungen "gnadenlos" bekämpft werden.