Wie man Sanktionen umgeht: Italienische Unternehmer geben der Krim-Führung nützliche Tipps

Abgeordnete der italienischen Regionalräte lassen sich mit dem Denkmal für "Freundliche Leute" in Simferopol fotografieren
Abgeordnete der italienischen Regionalräte lassen sich mit dem Denkmal für "Freundliche Leute" in Simferopol fotografieren
Die italienischen Unternehmer, die zu einem dreitägigen Besuch auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim weilten, haben der einheimischen Führung interessante Tipps gegeben, wie man die von der EU verhängten Sanktionen umgehen kann. Der Vorstandsvorsitzende des "Internationalen Wirtschaftsforums Jalta", Andrei Nasarow, gab bekannt, dass das Schema durch die Firmeneintraung in der Schweiz möglich wird. Die Eidgenossenschaft ist bekanntlich kein Mitglied der Europäischen Union.

Die italienische Delegation, bestehend aus 18 italienischen Regionalratsabgeorndeten aus Venetien, Ligurien, der Lombardei, der Toskana und der Emilia-Romagna, traf sich auf der mit Sanktionen belegten Krim mit der einheimischen Führung, Winzern und Unternehmern. Im Rahmen des Besuchs wurden mehrere Abkommen über die Zusammenarbeit unterzeichnet und gemeinsamen Projekte in verschiedenen Bereichen vereinbart. Andrei Nasarow zufolge sei der Effekt der Verhandlungen sogar größer als erwartet.         

Der Präsident des Regionalrates der norditalienischen Region Venetien, Roberto Ciambetti, besucht die Schwarzmeer-Halbinsel Krim

"Alle geplanten Veranstaltungen sind durchgeführt worden. Das Programm des Besuchs ist völlig erledigt. Der Effekt ist sogar größer als geplant. Die Rede ist von großangelegten und aussichtsreichen Initiativen: von Wohnungsbau und Errichtung eines Hotels in Simferopol über gemeinsame Weinproduktion bis hin zu Geflügelzucht", erklärte der Vorstandsvorsitzende des "Internationalen Wirtschaftsforums Jalta", Andrei Nasarow, gegenüber RIA Nowosti.

Die Hauptbilanz der Visite sei aber die Tatsache, dass die Italiener die reale Situation auf der Krim gesehen und sich mit der einheimischen Bevölkerung getroffen hätten, meinte Andrei Nasarow.