Syrien-Gespräche in Lausanne: Russlands Außenministerium zieht Bilanz

Syrien-Gespräche in Lausanne: Russlands Außenministerium zieht die Bilanz
Syrien-Gespräche in Lausanne: Russlands Außenministerium zieht die Bilanz
Am Samstag haben die Außenminister Russlands, der USA, Saudi-Arabiens, des Iran, des Irak, Ägyptens, der Türkei, Jordaniens und Katars die Krise in Syrien besprochen. Der Sitzung wohnte auch der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, bei. Im Fokus standen die Erneuerung der Waffenruhe im Bürgerkriegsland, die Situation in Aleppo und die Absonderung der Terroristen von der "moderaten" Opposition. Das multilaterale Außenministertreffen ergab dennoch kein Abschlussdokument.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums bestätigten alle Teilnehmer der Syrien-Gespräche in Lausanne ihr Engagement für die Integrität Syriens. Die russische Delegation betonte noch einmal die Notwendigkeit, die Terroristen von der sogenannten "moderaten" Opposition abzusondern. Das sei die Gewähr für die Wiederherstellung des Waffenstillstandes, erklärte der russische Chefdiplomat, Sergei Lawrow. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten alle Gesprächsteilnehmer mit den in Syrien agierenden Kräften entsprechend arbeiten.