Russlands Ermittlungskomitee will den in Syrien befreiten Russen verhören

Russlands Ermittlungskomitee will den in Syrien befreiten Russen verhören
Russlands Ermittlungskomitee will den in Syrien befreiten Russen verhören
Der russische Reisende Konstantin Schurawljow, den "moderate" Kämpfer in Syrien drei Jahre lang gefangen gehalten hatten und der vor kurzem in seine Heimatstadt Tomsk zurückgekehrt war, wurde zu einem Verhör ins Ermittlungskomitee vorgeladen. Der junge Mann soll der Behörde über die Umstände seiner Enführung und seiner Gefangenschaft erzählen. In einem Interview sagte Schurawljow, während seines Syrien-Aufenthaltes habe er sich nicht für einen Häflting, sondern für einen Abenteurer gehalten.

Der 35-jährige Schurawljow war in Syrien unweit von Aleppo im Jahr 2013 verschwunden. Im Rahmen seines Projekts „Allein mit der Wüste“ war er per Anhalter aus der Türkei durch Syrien in die Sahara gereist, wo er einige Wochen verbringen wollte. Die Aufständischen hatten in ihm einen Spion von Damaskus vermutet. Drei Jahre hatte er als Häftling von mehreren Terrorgruppen verbracht, die über sein Schicksal nach dem Scharia-Gesetz entscheiden wollten.