Kremlsprecher Dmitri Peskow zu geplanten CIA-Cyberattacken: "Wir werden auf der Hut sein"

Kremlsprecher Dmitri Peskow zu geplanten CIA-Cyberattacken: "Wir werden auf der Hut sein"
Kremlsprecher Dmitri Peskow zu geplanten CIA-Cyberattacken: "Wir werden auf der Hut sein"
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Meldungen über geplante Cyberattacken auf Russland als besorgniserregend bezeichnet. Moskau werde Sicherheitsvorkehrungen ergreifen. Die Drohungen an die russische Führung seien beispiellos, zumal sie von dem US-Vizepräsidenten artikuliert worden seien, kommentierte Dmitri Peskow die jüngsten Meldungen, wonach die CIA eine großangelegte Cyberoffensive auf Russland plane.

Zuvor hatte der US-Vizepräsident, Joe Biden, eine Gegenreaktion auf die Datenleaks angekündigt, hinter denen Washington die Hand Moskaus sieht. Die USA würden Russland zu einem "passenden" Zeitpunkt antworten, um eine möglichst starke Wirkung zu erzielen. Später berichtete der US-Fernsehsender NBC, dass der US-Geheimdienst CIA gerade dabei sei, eine beispiellose Cyberattacke auf die russische Führung vorzubereiten.

CIA plant Cyberattacke auf Russlands Führung

"Wir werden Sicherheitsvorkehrungen ergreifen. Die Rede ist davon, dass die Unvorhersagbarkeit und die Aggressivität der Vereinigten Staaten zunehmen. Solche Drohungen an die Adresse Moskaus und der Führung unseres Staates sind beispiellos, weil diese Drohung auf der Ebene des US-Vizepräsidenten artikuliert wird. Selbstverständlich müssen wir vor dem Hintergrund einer solch aggressiven und unvorhersagbaren Linie Maßnahmen zum Schutz unserer Interessen ergreifen, um möglichen Risiken vorzubeugen", kommentierte Dmitri Peskow.