Falsche Terrorwarnung: Schweizer Gericht verurteilt Inder zu sechs Monaten Haft

Falsche Terrorwarnung: Schweizer Gericht verurteilt Inder zu sechs Monaten Haft
Falsche Terrorwarnung: Schweizer Gericht verurteilt Inder zu sechs Monaten Haft
Der Bürger Indiens, der die Genfer Polizei bewusst durch eine Meldung über eine Bombe an Bord einer "Aeroflot"-Maschine irregeführt hatte, wurde zu sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Der 39-jährige Mann hatte am Freitag um 14 Uhr Moskauer Zeit mitgeteilt, dass sich im Flug SU2381 ein Sprengsatz befinde. Die Warnung führte zu einer Verzögerung des Flugs. Nach dem Alarm mussten alle Gepäckstücke aus dem Flugzeug ausgeladen und erneut kontrolliert werden.

Die eidgenössische Staatsanwaltschaft ermittelte gegen den Falschmelder wegen bewusster "Verschreckung der Bevölkerung". Der Schuldspruch lautete auf ein halbes Jahr hinter Gittern. Der Artikel 258 des Schweizerischen Strafgesetzbuches sieht für diejenigen, die "die Bevölkerung durch Androhen oder Vorspielen einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum in Schrecken versetzen", eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldbuße vor.