Syrien: Über 15.000 Menschen gelten als entführt oder vermisst

Syriens Präsident Baschar al-Assad hält den Krieg in seinem Land nur für Etappe auf dem Weg zu einem Dritten Weltkrieg.
Syriens Präsident Baschar al-Assad hält den Krieg in seinem Land nur für Etappe auf dem Weg zu einem Dritten Weltkrieg.
Mehr als 15.000 Menschen gelten in Syrien als entführt oder vermisst. Dies teilte der syrische Minister für die nationale Versöhnung, Ali Haydar, mit. "Es gibt über 15.000 Vermisste oder Entführte. Eine große Zahl von Menschen befindet sich in Gefangenschaft der Terrormiliz Jaysh al-Islam", so der Minister.

Zuvor hatte der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit der Zeitung Komsomolskaja Prawda erklärt, dass die heutige Situation dem Kalten Krieg im Entwicklungsstadium ähnelt. "Es riecht nach dem Dritten Weltkrieg", so Assad. Er glaubt, dass Syrien "nur ein Teil dieses Krieges" ist.

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