Boko Haram lässt 21 entführte Schülerinnen frei

Boko Haram lässt 21 entführte Schülerinnen frei
Die islamistische Terrorgruppierung Boko Haram hat unter Vermittlung des Internationalen Komitees des Roten Kreuz 21 Mädchen freigelassen, die im April 2014 in der nordnigerianischen Stadt Chibok gekidnappt worden waren, berichtet Reuters. Der Vizepräsident Nigerias, Yemi Osinbajo, traf sich mit ehemaligen Gefangenen nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Abuja und bestätigte ihr Wohlbefinden. Bisher sollen noch etwa 200 Frauen und Mädchen in der Gewalt ihrer Entführer sein.

In der Nacht vom 14. zum 15. April 2014 haben bewaffnete Männer 276 Schülerinnen der Government Secondary School in Chibok im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias verschleppt. Abubakar Shekau, der Anführer der nigerianischen islamistischen Terrororganisation Boko Haram, bekannte sich zu dem Verbrechen. Unter dem Hashtag #BringBackOurGirls bekundeten Tausende Menschen in sozialen Netzwerken, Petitionsforen, Internetnachrichtendiensten wie Twitter oder bei Demonstrationen ihre Anteilnahme.