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Al-Nusra-Kämpfer lehnen Rückzug aus Aleppo ab

Al-Nusra-Kämpfer lehnen Rückzug aus Aleppo ab
Die Mitglieder der Terrormiliz Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) lehnten den Vorschlag der Vereinten Nationen ab, die östlichen Bezirke von Aleppo zu verlassen. Dies teilte der stellvertretende UN-Sondergesandte für Syrien, Ramzi Izz Eddin Ramzi, mit. „Wir haben diesen Vorschlag extra für Al-Nusra-Front gemacht. Und wir haben von ihnen eine verneinende Antwort bekommen, was uns nicht wundert“, so Ramzi.

Am 6. Oktober hatte der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura die Terrormiliz Al-Nusra-Front zum Verlassen von Aleppo aufgefordert. Der UN-Sondergesandte erklärte auch, er sei bereit, die Kämpfer aus Aleppo persönlich zu geleiten. „Wenn ihr euch dafür entscheidet, in Würde und mit euren Waffen zu gehen, bin ich persönlich bereit, euch zu begleiten“, sagte er. Nach seinen Schätzungen befinden sich momentan in Aleppo etwa 275.000 Zivilisten, darunter 100.000 Kinder. Gleichzeitig sollen sich ihm zufolge allein im östlichen Stadtteil etwa 900 Kämpfer der Terrormiliz Dschabhat Fatah asch-Scham befinden.

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