Folgen des Hurrikans Matthew: USA werden vorläufig keine Haitianer abschieben

Folgen des Hurrikans Matthew: USA werden vorläufig keine Haitianer abschieben
Die USA haben Abschiebungen von haitianischen Bürgern in Rücksicht auf Folgen des zerstörerischen Wirbelsturms Matthew aufgehoben, berichtet Reuters unter Berufung auf den US-Minister für Innere Sicherheit, Jeh Johnson. Laut der Sondervertreterin des UN-Generalsekretärs und Leiterin der Stabilisierungsmission auf Haiti, Sandra Honoré, soll der Hurrikan die größte humanitäre Krise im Land seit dem Erdbeben 2010 ausgelöst haben. Die Naturkatastrophe soll 2,8 Millionen Einwohner betroffen haben.

„Matthew“ hatte bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde die Karibik-Region verwüstet, an der Südostküste der USA war er vorbeigeschrammt. Es war der heftigste Wirbelsturm seit zehn Jahren. Die Zahl der Opfer betrug auf der Insel Haiti über 1.000, an der Atlantikküste der USA wurden 34 Tote gemeldet.