Simpsons haben Nobelpreisträger vor sechs Jahren vorhergesagt

Simpsons haben Nobelpreisträger vor sechs Jahren vorhergesagt
In der ersten Folge der 22. Staffel der US-amerikanischen Zeichentrickserie Die Simpsons, sieht sich Familie Simpson die Zeremonie der Nobelpreisverleihung im Fernsehen an und wettet auf den Gewinner. Dabei wird die Liste der Kandidaten gezeigt, auf der die Namen von Bernard L. Feringa und Bengt R. Holmström, den diesjährigen Nobelpreisträgern jeweils für Chemie und Wirtschaftswissenschaften, zu lesen sind.

Am 5. Oktober ging der Nobelpreis für Chemie an Jean-Pierre Sauvage aus Frankreich, Sir J. Fraser Stoddart aus den USA und Bernard L. Feringa aus den Niederlanden. Die drei Forscher wurden für Entwicklung von „molekularen Maschinen“ geehrt. Der Preis wird mit acht Millionen Kronen dotiert (etwa 830.000 Euro) und wird traditionell am 10. Dezember in Stockholm verliehen.

Den Wirtschaftsnobelpreis erhielten am 10. Oktober der britische Ökonom Oliver Hart und sein finnischer Kollege Bengt Holmström. Ihre Analysen der optimalen Kontraktabkommen werden die intellektuelle Basis für Politiken und Praxis in mehreren Bereichen sein, von der Bankrott-Gesetzgebung bis zu Verfassungen, heißt es in der Pressemeldung der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie. Die Vertragstheorie ist ein Teil der modernen Wirtschaftstheorie. Erforscht wird, wie die Seiten die Vertragsparameter bestimmen, wobei sie über ungleiche Informationen zum Vertragsgegenstand verfügen.