Halbinsel Kamtschatka: Vulkan Schiwelutsch stößt sieben Kilometer hohe Rauchsäule aus

Halbinsel Kamtschatka: Vulkan Schiwelutsch stößt sieben Kilometer hohe Rauchsäule aus
Der nördlichste aktive Vulkan der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands, Schiwelutsch, hat eine Aschesäule von sieben Kilometern über dem Meeresspiegel in die Luft steigen lassen, meldet TASS unter Berufung auf die örtliche Eingreifgruppe. Eine drei Kilometer lange Rauchwolke zieht sich in östlicher Richtung. Bisher setzt sich der Rauchausstoß fort, am Lavadom ist ein Lawinenabgang zu beobachten.

Nach dem Ausbruch des Vulkans Aso im Südwesten Japans am 8. Oktober sind 27.000 Familien in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom geblieben, weil die Vulkanasche und Regenfälle mehrere Anlagen außer Betrieb gesetzt hatten. Die Rauchsäule stieg in eine Höhe von elf Kilometern. In elf Städten regnete es Vulkanasche. Das war der erste Ausbruch seit 36 Jahren.

Japaner mit Schutzhelmen bei der Katastrophenübung: Hier wir ein Szenario mit einem Erdbeben Stärke 7.2 in Tokyo durchgespielt, 26. August 2016.