27.000 Familien bleiben nach Vulkanausbruch in Japan ohne Strom

27.000 Familien bleiben nach Vulkanausbruch in Japan ohne Strom
Nach dem Ausbruch des Vulkans Aso im Südwesten Japans sind 27.000 Familien in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom geblieben, berichet der Fernsehsender NHK. Der Stromversorger Kyushu Electric Power teilt mit, dass Vulkanasche und Regenfälle mehrere Anlagen außer Betrieb gesetzt haben. Die größten Schäden werden wohl alber in der Landwirtschaft entstehen. Das Außmaß der Verluste steht noch nicht fest.

An diesem Samstag ist in Japan der Vulkankegel Nakadake ausgebrochen, der zur Aso-Caldera gehört. Das ist der erste Ausbruch innerhalb von 36 Jahren. Die Rauchsäule stieg in eine Höhe von 11 Kilometern. In elf Städten regnete es Vulkanasche. Die Sperrzone um den Feuerberg beträgt zwei Kilometer.