Weißes Haus will keine Sanktionen gegen Moskau verhängen

Weißes Haus will keine Sanktionen gegen Moskau verhängen
Die US-Präsidialverwaltung hat sich gegen das Gesetz zum Schutz der syrischen Zivilbevölkerung und darin vorgesehene Sanktionen gegen Russland und Iran ausgesprochen, weil es sich negativ auf die Beziehungen der USA mit beiden Ländern auswirken könnte, schreibt The Washington Post. Vor allem wären der Atomvertrag mit Teheran und das Abkommen mit Moskau über den Waffenstillstand in Syrien bedroht. Das Repräsentantenhaus wäre auf den Vorschlag eingegangen, die Abstimmung zum Gesetz aufzuschieben.

Der US-Kongress hat Moskau und Teheran vorgeworfen, zahlreiche Morde, Folter, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien begünstigt zu haben. Die Gewalttaten werden der Regierung des amtierenden Präsidenten, Baschar al-Assad, zugeschrieben. Laut dem Gesetzentwurf zum Schutz der Zivilbevölkerung sollen Sanktionen gegen Russland und den Iran verhängt werden.