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FBI: NSA-Agent wegen Passwort-Diebstahls für Cyberangriffe auf ausländische Staatsnetze festgenommen

Einer der Angestellten der National Security Agency wurde vom Federal Bureau of Investigation dingfest gemacht. Der Grund sei Verdacht auf Diebstahl von vertraulichen Codes, um zwischenstaatliche Cyberattacken zu verüben, teilt The New York Times mit. Unter anderen seien Russland, China, der Irak und Nordkorea die wahrscheinlichsten Ziele der Einbrüche gewesen. Der Verdächtigte soll das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton vertreten.

Knüppeldick kommt es derzeit für den US-Internetriesen Yahoo: Nach dem Bekanntwerden des Zugriffs von Hackern auf Kundendaten gerät das Unternehmen nun auch auf Grund seiner Zusammenarbeit mit US-Überwachungsbehörden in die Schlagzeilen.

Booz Allen Hamilton ist ein führendes Unternehmen im Bereich der militärischen Dienstleistungen für das US-Verteidigungsministerium. Der Whistleblower Edward Snowden arbeitete bei der Firma von 2009 bis 2013 in einem Büro des amerikanischen Geheimdienstes NSA auf Hawaii. Im Juni 2013 veröffentlichte er geheime Dokumente über die NSA-Überwachungsprogramme der Internetkommunikation PRISM und Boundless Informant.

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