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Rotes Kreuz wird Stromschulden der Donbass-Einwohner bezahlen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat beschlossen, die Stromkosten der Einwohner vom Gebiet Lugansk zu übernehmen, um eine Abschaltung der Wasserversorgung für etwa 600.000 Menschen zu verhindern, berichtet Interfax unter Berufung auf den Chef der IKRK-Delegation in der Ukraine, Alain Aeschlimann. „Wir haben diese beispiellose Entscheidung getroffen, um eine potentiell furchtbare humanitäre Situation zu verhindern“, sagte Aeschlimann.

Laut der Meldung des IKRK sei die Energieversorgung an den Wasserdruckwerken des Gebiets Lugansk, das von der Regierung kontrolliert wird, wegen Stromschulden vor mehr als einer Woche abgestellt worden. 

„Das ist nur eine vorläufige Maßnahme, also keine nachhaltige Entscheidung, aber sie lässt uns etwas Zeit gewinnen. Dieses Problem kann nur durch eine politische Entscheidung gelöst werden. Wenn nichts unternommen wird, werden die Einwohner der betroffenen Regionen harten Winterfrösten ohne Heizung und Wasserversorgung begegnen müssen“, zitiert Interfax Alain Aeschlimann.

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