Weißes Haus: Stationierung von S-300-System in Syrien widerspricht Russlands angekündigten Zielen

„Ich möchte damit beginnen, dass diese Anlage den Äußerungen des Präsidenten Putin widerspricht, dass Russlands Engagement in Syrien auf Extremisten konzentriert ist. Mir ist es nicht bekannt, dass der Islamische Staat oder Al-Qaida dort ihre Flugzeuge haben“, erklärte der Sprecher des amerikanischen Präsidenten, Josh Earnest. Er zweifle auch daran, dass Russland über andere Geheimdienstinformationen verfüge.

Zuvor hatte das Verteidigungsministerium Russlands bestätigt, dass das russische Flugabwehrraketensystem S-300 nach Syrien geliefert worden war. Dabei war betont worden, dass der Komplex ein Verteidigungssystem sei und keine Gefahr darstelle.