Amnesty International: Vor allem arme Länder nehmen Flüchtlinge auf

Die Länder, deren BIP nur etwa 2,5 Prozent des Weltbruttoinlandproduktes beträgt, haben mehr als die Hälfte der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika aufgenommen. Den Rang eins belegt dabei Jordanien, auf Platz zwei steht die Türkei, gefolgt von Pakistan, heißt es im Bericht der Rechtschutzorganisation Amnesty International.

Der Chef von Amnesty International, Salil Shetty, hat den Industrienationen vorgeworfen, die Verantwortung für erzwungene Migranten nicht teilen zu wollen. Er rief dazu auf, die Integration von Flüchtlingen zu fördern und sich von ihnen nicht „freizukaufen“.