Physik-Nobelpreis geht an Quantenforscher extremer Materienzustände

Der Nobelpreis für Physik wurde an die in den USA tätigen britischen Wissenschaftler David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz für „theoretische Entdeckungen von topologischen Übergängen und topologischen Materienphasen“ vergeben, so die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm. Denn durch ihre Pionierarbeit sei "die Jagd auf neue und exotische Zustände von Materie eröffnet". Die neuen Erkenntnisse können in Materialforschung und Elektronik angewandt werden.

Vorher hat der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi hat den Nobelpreis 2016 für Medizin erhalten. Die Auszeichnung galt seinen Entdeckungen auf dem Gebiet der Autophagie. Unter Autophagie versteht man die Abbau- und Verwertungsprozesse im Körper, die den intrazellulären Abbau von Viren, Bakterien und Fremdproteinen ermöglichen.