Sprecher von Obama: Bodenoperation in Syrien widerspricht Plänen von USA

Nach wie vor sei das US-Staatsoberhaupt, Barack Obama, davon überzeugt, dass ein großangelegter langwieriger Bodenkampfeinsatz in Syrien für die USA nicht in Frage kommt, teilte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, bei einer Pressekonferenz mit. Es seien Lehren aus der Lage im Land vor 10 bis 12 Jahren abzuleiten. Dabei soll der Konflikt durch einen politischen Übergang gelöst werden. Darunter ist der Rücktritt des amtierenden Präsidenten Syriens, Baschar al-Assad, zu verstehen.

Eine US-geführte Koalition fliegt seit August 2014 Luftangriffe in Syrien, das geschieht ohne Zustimmung der Regierung und des Präsidenten in Damaskus und dem Völkerrecht entgegen. Die Offensive solle sich gegen die dort agierenden Terrorgruppen und vor allem gegen den Islamischen Staat richten. Am 17. September griffen die Kampfjets der Koalition die syrische Regierungsarmee bei Deir ez-Zor an, so dass 62 syrische Soldaten getötet und rund 100 weitere verletzt wurden.