Britischer Außenminister Johnson nennt Afrika "Land"

Während seiner ersten Sitzung der Tory-Partei in der Eigenschaft als britischer Außenminister hat Boris Johnson Afrika als ein "Land" bezeichnet. "Abgesehen von allen Problemen ist die Lebenserwartung in Afrika rasant gewachsen, seit sich dieses Land dem globalen Wirtschaftssystem angeschlossen hat", sagte Johnson. Dabei hat er auch betont, dass die Lebenserwartung in den afrikanischen Ländern steigt: In Äthiopien zum Beispiel beträgt sie jetzt etwa 64 Jahre im Vergleich zu 46 im Jahr 2000.

Im Juli hatte die britische Ministerpräsidentin Theresa May eine neue Regierung gebildet. Für viele Bürger Großbritanniens kam unerwartet, dass der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson zum Außenminister ernannt wurde.