Die mutmaßlichen Urheber des MH-17-Absturzes sollen bis Anfang 2017 bekanntgegeben werden

Die australische Außenministerin, Julie Bishop, hat im Gespräch mit dem Fernsehsender ABC erklärt, dass die Liste der mutmaßlichen Urheber des MH-17-Absturzes in der Ostukraine bis Ende 2016 bzw. Anfang 2017 bestätigt werden könnte.

Bezüglich des Ermittlungsberichts der niederländischen Ermittler zum MH17-Absturz zweifeln Vertreter des Rüstungsunternehmen Almas-Antei und des Werkes

Zuvor hatte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe (JIT) einen Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass die malaysische Boeing-777 von einem von ostukainischen Volksmilizen kontrollierten Gebiet aus mit einem russischen Raketenabwehrkomplex vom Typ "Buk" abgeschossen worden wäre. Das russische Außenministerium zeigte sich über die "voreingenommene" Untersuchung enttäuscht, weil der Bericht auf Medlungen in sozialen Netzwerken und Angaben gewisser "geheimer" Zeugen fuße. Die vom Rüstungskonzern Almas-Antei durchgeführten Experimente hätten belegt, dass der Flug MH-17 von einem von der ukrainischen Armee kontrollierten Gebiet abgeschossen worden wäre.