Finnland hat heimlich bei der Untersuchung der MH-17-Katastrophe geholfen

Der finnische Präsident, Sauli Niinistö, hat erklärt, dass Finnland der Geimeinsamen Ermittlungsgruppe (JIT) bei der Untersuchung des Flugzeugunglückes vom 17. Juli 2014 über dem Donbass geholfen und seine Hilfe auf Bitte der niederländischen Seite geheim gehalen habe. Sauli Niinistö zufolge habe Amsterdam 2015 Helsinki gebeten, eine "Buk"-Rakete aus russischer Produktion zu sprengen. Man habe das im Herbst desselben Jahres gemacht und die russische Seite darüber informiert.

Der finnische Staatschef teilte auch mit, dass die Raketensplitter in die Niederlande geschickt worden waren. Übrigens habe Finnland noch nicht darüber entschieden, ob es den Niederlanden gewisse zusätzlich angefragte Informationen zur Verfügung stellen werde.