Hollande kürzt Staatsausgaben für Unterhalt von Ex-Präsidenten

Der französische Präsident, François Hollande, hat die Regierung beauftragt, eine Gesetzesverordnung zur Kürzung von Staatsausgaben auszufertigen, unter anderem bei den jährlichen Zuwendungen an ehemalige Präsidenten Frankreichs, berichtet der Rundfunk Franceinfo. Heute beläuft sich diese Summe auf 65.000 Euro pro Person. Außerdem verfügt jeder Ex-Präsident über eine Wohnung mit Dienst- und Wachpersonal, einen Chauffeur und sieben Assistenten. Das kostet jährlich 10,3 Millionen Euro.

Es wird dabei präzisiert, dass das neue Gesetz keine rückwirkende Kraft besitzen soll – bezieht sich also nur auf Holland selbst und alle Staatschefs, die ihm folgen werden.