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Aufgedeckt: Verbindung zwischen BILD und der britischen Geheimoperation "Integrity Initiative"

Aufgedeckt: Verbindung zwischen BILD und der britischen Geheimoperation "Integrity Initiative"
Journalisten und Redakteure des Axel-Springer-Verlages, insbesondere der BILD-Zeitung, sind gefragte "Einflussagenten" für britische Geheimdienstoperationen wie der "Integrity Initiative".
Großbritannien führt eine Geheimoperation mit dem Ziel durch, massiv auf Politik und öffentliche Meinung Einfluss zu nehmen. Doch dem deutschen Mainstream ist der Skandal keine Zeile wert. RT-Gastautor Jürgen Cain Külbel schaut hinter die Kulissen.

von Jürgen Cain Külbel

Jüngst hat die Hackergruppe Anonymous auf cyberguerrilla.org einen Skandal enormer Reichweite aufgedeckt: Die vom britischen Geheimdienst installierte Stiftung Integrity Initiative führt ein Geheimprojekt durch, das zum Ziel hat, europaweit einflussreiche Politiker, Experten, Wissenschaftler, Journalisten und Meinungsmacher als transatlantische Einflussagenten zu rekrutieren, um so Russland und Personen, die sich für eine Entspannung mit Moskau aussprechen, mittels Kampagnen in den Augen der internationalen Öffentlichkeit zu verunglimpfen. Dafür wird in fast jedem europäischen Land eine Zelle aufgebaut. Der strategische Schwerpunkt liegt auf Aktivitäten zur Einflussnahme in Deutschland.

Der Politologe Peter W. Schulze von der Universität Göttingen erklärte dazu gegenüber Sputnik:

Erklärtes Ziel des Projektes ist es, den noch verbliebenen moderat oder pragmatisch eingestellten Russlandexperten in Wissenschaft und Medien – und das sind nicht mehr viele – praktisch den Mund zu verbieten.

Doch weder der deutsche Rechercheverbund von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung, das Hamburger Netzwerk Recherche, die FAZ, der Spiegel oder die Welt noch das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum, Correctiv, oder BILD verloren auch nur eine Zeile zu diesem Geheimdienstskandal made in UK.

Per viam: Die mediale Unterdrückung dieses Skandals durch den Mainstream spiegelt nicht nur den beklagenswerten Zustand des deutschen Investigativjournalismus wider, sondern auch die skrupellose Unmoral seiner Bestandteile, jener angepassten Mitläufer-Journalisten.

Logischerweise muss das vom britischen Staat, Londons Geheimdiensten, Verteidigungs- und Außenministerium kontrollierte und finanzierte Geheimprojekt, das in europäischen Staaten Daten sammelt, auswertet, analysiert, russlandfreundliche Medienschaffende unter Beobachtung stellt und selbst den politischen Diskurs gegen Russland beeinflusst, nicht nur der Einmischung in innere Angelegenheiten europäischer Länder bezichtigt werden; nein: Es ist ein Spionage- und Diversionsnetzwerk erster Güte.

Schließlich verteilen Londoner Geheimdienstler an jene Agenten, die sich anwerben ließen, britische Steuergelder. Nicht nur das: Den späteren Konsumenten der Propaganda, sprich: den europäischen Lesern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern, soll vorgegaukelt werden, von seriösen oder unabhängigen Journalisten, Experten, Meinungsmachern, Gutachtern bedient zu werden – obwohl Auftraggeber und Finanziers der Stücke im britischen und NATO-Geheimdienst-Dschungel zu finden sind.

Die Integrity Initiative wurde im Herbst 2015 vom Institute of Statecraft ins Leben gerufen, das seinerseits von den britischen Militärgeheimdienstlern Chris Donnelly und Dan Lafayeedney gegründet worden war. Mit dem expliziten Ziel, prorussische Standpunkte und Informationen zu sabotieren und antirussische Kampagnen zu fördern.

Momentan verfolgt die Integrity Initiative die Aufgabe, europaweit angeworbene Agenten in Cluster, also regionalen Zellen, zu strukturieren. Als Führungsoffizier des deutschen Clusters wurde Harold Elletson bestallt, Ex-Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6. Bekannte deutsche Russland-Beißer, darunter die Politik-Veteranin von Bündnis 90/Die Grünen Marie-Luise Beck, der NATO-affine Kieler Politwissenschaftler Hannes Adomeit, der Journalist und Ex-Leiter des Moskauer Büros des Focus Boris Reitschuster und einige andere wurden als Mitglieder des deutschen Clusters unter britischer Führung gehandelt und umworben.

Ganz so neu ist das alles nicht, was die Briten da aufgelegt haben: Der von der Integrity Initiative umworbene Personenkreis ist längst innerhalb anderer Strukturen, Think Tanks, NGOs auf antirussischer Mission bekannt. Was bedeutet, der britische Geheimdienst bietet mit der Integrity Initiative Europas Anti-Kreml-Kämpfern nur die besser geordnete Struktur samt straffer Führung und Finanzierung mit dem Ziel, den Kampf im propagandistischen Russlandfeldzug zu bündeln, auf diese Weise die mediale Durchschlagskraft zu verstärken.

Vereint gegen Russland 

"Um sich zu bilden", schrieb Florian Rötzer auf Telepolis, "schlägt das Geheimprojekt den Clusterern "Kurse bei DFR Digital Sherlocks, Bellingcat, EuVsDisinfo, BuzzFeed, Irex, Detector Media, Stopfake, LT MOD Stratcom vor. Die politische, also transatlantische Ausrichtung ist klar". Welch Zufall, dass die Chefs dieser anempfohlenen "Weiterbildungsstätten" selbst Leader oder Mitglieder eines Clusters sind.

Die Briten haben mit solcherart Strukturen schon immer "Erfolg" gehabt. Seit den 1970er-Jahren boomt das Söldnerwesen auf der Insel. Private Söldnerfirmen, geführt von Ex-Geheimdienstlern oder Ex-Militärs mit direktem Draht in die Downing Street Nr. 10, erledigten für Ihre Majestät die Königin und den MI6 – gegen Geld natürlich – schon so manch tödliche Drecksarbeit. Da die Firmen privat agieren, sozusagen "ausgelagert" arbeiten, kann die britische Regierung jederzeit Beteiligung oder Verantwortung für die von ihr in Auftrag gegebenen Verbrechen bestreiten. 

Die britische Integrity Initiative ist ähnlich gestrickt: Britische Ex-Geheimdienstler kleistern eine Schar von europäischen Russophoben zusammen, darunter zahlreiche junge Menschen, denen die Brust vor Stolz schwillt ob des moralischen und finanziellen Supports durch London, NATO und EU. Die Schlapphüte spielen dabei geschickt auf der Klaviatur der Eitelkeiten, erheben beispielsweise Leute mit wenig oder gar keiner fachlichen Qualifikation zu Gutachtern, Experten, Richtern, Ermittlern, Digitalforensikern.

Dann schieben sie deren einseitige "Ermittlungsergebnisse", die so von ihnen erwartet wurden – schließlich werden sie dafür bezahlt – hemmungslos internationalen Medien und Organisationen zu. Rekruten also, die in der Vergangenheit die antirussische publizistische Drecksarbeit zum Maidan, zu MH17, zu angeblichen syrischen Chemiewaffenagriffen etc. pp erledigten, sich nachher über Twitter gegenseitig die Hintern pudern, was für tolle Hechte sie doch seien.

Selbstverständlich verfügt jeder Geheimdienst über eine qualifizierte Fälscherwerkstatt. Die wichtigste Fälscherwerkstatt der Integrity Initiative stellt für mich persönlich die digitalforensische Amateurtruppe Bellingcat dar. Hätte ich als Kriminalist solcherart unwissenschaftliche Gutachten, die diese Truppe veröffentlicht, je einem Staatsanwalt vorgelegt, wäre ich wohl vom Dienst suspendiert worden. Genau das ist der Punkt: Jede Regierungsverantwortung bleibt auch hier außen vor. Frei nach den Schweizern: "Wer hat's erfunden?" Bellingcat hat's erfunden! Oder: DFR Digital Sherlocks, EuVsDisinfo, BuzzFeed, Irex, Detector Media, Stopfake, LT MOD Stratcom haben's erfunden!

Natürlich ist die britische Integrity Initiative momentan eine scharfe Waffe im Informationskrieg gegen Russland. Doch handelt es sich um ein temporäres geheimdienstliches Projekt, das eigentlich schon dekonspiriert ist; viele der Clusterer werden wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken, ihre Tätigkeit sich in Wohlgefallen auflösen: nützliche Idioten, die man weg wirft, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

BILD-Redakteur Julian Röpcke im Dunstkreis der Integrity Initiative

Am 10. Januar 2018 schrieb ich BILD-Mitarbeiter Julian Röpcke eine E-Mail, in der ich anfragte, ob er Mitglied der Integrity Initiative sei oder sich dafür engagiere. Tags darauf fand ich meine komplette E-Mail-Anfrage wieder, und zwar auf Röpckes Twitter-Account, dem der Integrity Initiative sowie des Bellingcat-Gründers Eliot Higgins, mit der Bemerkung: "Da ich ganz prinzipiell nur journalistische Anfragen, nicht aber solche von Informationskriegern des Kreml, beantworte, dürfen Sie im Kaffee lesen. Beste Grüße!" Das war doch schon mal ein Anfang.

Erste Kaffeesatzleserei: Verschwimmende Grenzen zwischen Atlantic Council und Integrity Initiative

Die 1961 gegründete Denkfabrik Atlantic Council, integraler Bestandteil der transatlantischen Informationsmatrix, mit vielen ehemaligen CIA-Agenten an Bord, gilt als akademische sowie publizistische Unter­stützungs­gruppe der NATO. Einer der Experten, der im Disinfo Portal des Atlantic Council genannt wird, ist beispielsweise der forensische Quacksalber Eliot Higgins, Gründer der – in meinen Augen – Fälscherwerkstatt Bellingcat, deren küchenkriminalistische Expertisen von transatlantischen Medien bei geopolitischen Konflikten befehlsmäßig rapportiert werden.

Folgerichtig, dass der Atlantic Council in seinem Disinfo Portal auch Julian Röpcke als Experten bezeichnen muss. Im Disinfo Portal befindet er sich in bester Gesellschaft; zahlreiche von der Integrity Initiative als Cluster-Chefs und Cluster-Mitgliedern umworbene Europäer geben sich dort die Klinke in die Hand; darunter der Niederländer Yevhen Fedchenko, Mitbegründer und Chefherausgeber von Stopfake.org, der Tscheche Jakub Janda, Chef des Kremlin Watch Program, der Spanier Nicolás de Pedro vom Barcelona Centre for International Affairs, der Journalist Jacopo Iacobini von La Stampa, der Ungar Péter Krekó, Direktor des Political Capital Institute, die Litauer Simas Čelutka, Direktor des European Security Program, Dalia Bankauskaitė vom Center for European Policy Analysis (CEPA), Lukas Andriukaitis vom Digital Forensic Research lab, Nerijus Maliukevičius vom Institute of International Relations and Political Science, Linas Kojala, Direktor des Eastern Europe Studies Centre, die Serbin Jelena Milić, Direktorin des Center for Euro-Atlantic Studies (CEAS), der Schwede Martin Kragh vom Swedish Institute of International Affairs, die Briten Ben Nimmo vom Digital Forensic Research Lab, Ed Lucas vom Center for European Policy Analysis (CEPA), Andrew Foxall von der neokonservativen Henry Jackson Society sowie Peter Pomerantsev vom Institute of Global Affairs.

Röpckes Kontakte zu den Clusterern sind bezeichnend. In einem exklusiv langweiligen Interview mit Stopfake.org vom 22. März 2017 – wir erinnern uns, Cluster-Mitglied Yevhen Fedchenko ist der Chefherausgeber von Stopfake.org, dem Fortbilder der Integrity Initiative – sinnierte der in seiner eigenen Parallelwelt lebende BILD-Röpcke über "Autoren und Leser von RT", die "in einer eigenen Parallelwelt" leben.

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Dem Cluster-Mitglied Ben Nimmo vom Digital Forensic Research Lab (DFR Lab), ein weiterer Lehrmeister der Integrity Initiative, verlieh er am 22. Juni 2017 in der BILD Gehör. Es ging um die "Verbindungen zwischen deutschen Rechtsextremen und Putins Troll-Armee". Röpcke glaubt: "Die Unterstützer der russischen Staatsnachrichten 'RT Deutsch' und 'Sputnik Deutschland' sowie der prorussischen Plattform 'Newsfront' zeigen bei ihren Twitter-Konten eine enge Nähe zu Leuten, die rechtsextremes Gedankengut verbreiten oder Fans der AfD sind. Zu diesem Schluss kommt die Studie 'Die Verstärker des Kremls in Deutschland' der wissenschaftlichen Denkfabrik 'DFR Lab'." So schließt sich der selbstreferentielle Kreis im Sinne der Integrity Initiative.

Zweite Kaffeesatzleserei: Cluster-Mitglieder senden Brandbrief an Federica Mogherini

Julia Skripal, die in Salisbury zusammen mit ihrem Vater, dem ehemaligen russischen Spion Sergej Skripal, vergiftet wurde, bei einem Reuters-Interview in London, 23. Mai 2018.

Am 20. März 2017 lederte ein anderes Cluster-und-Atlantic-Council-Mitglied, der Tscheche Jakub Janda, zudem Chef des Kremlin Watch Program und stellvertretender Direktor des European Values Think-Tank, gegen Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. Janda, spezialisiert auf die "Reaktion demokratischer Staaten auf feindliche Desinformation und Einflussnahme auf Operationen", warf Mogherini in einem offenen Brief vor, "die russische Desinformationsdrohung nicht ernst genommen" zu haben; er beschreibt die "aggressiven Aktionen des Kreml" als "beispiellos in der Moderne" und warf der Italienerin vor, "in den letzten zwei Jahren vermieden zu haben, Russland als Haupturheber feindlicher Desinformation zu benennen. Wir als europäische Sicherheitsexperten haben gesehen, wie sie die russische Aggression ständig beschwichtigt hat".

Zu den Unterzeichnern des Pamphlets gehört neben dem Clusterer Ben Nimmo und Bellingcats Eliot Higgins natürlich auch der BILD-Autor Julian Röpcke sowie zahlreiche von der Integrity Initiative als Cluster-Chefs und Cluster-Mitglieder umworbene Figuren; darunter die bereits genannten Fedchenko, Milić, Krekó, Maliukevičius. Hinzu gesellen sich die Briten James Nixey von Chatham House, die Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum, die Litauer Eitvydas Bajarūnas, Mantas Martisius, das Parlamentsmitglied Laurynas Kasčiūnas sowie Renatas Norkus, der Slowake Mário Nicolini; die Deutschen Marieluise Beck von Bündnis 90/Die Grünen und Roland Freudenstein, stellvertretender Direktor und Forschungsleiter im Centre for European Studies.

Auf der Liste finden sich aber auch zwei entgegen ihrer Sozialisation zu transatlantischen Russland-Hassern gewandelte Ostdeutsche: der Wismaraner Steffen Dobbert von Zeit Online sowie der NATO-Jünger, Politikwissenschaftler, Publizist und Osteuropa-Experte Andreas Umland aus Jena.

Dritte Kaffeesatzleserei: "Darum hasst der Kreml uns #DigitalSherlocks so sehr"

In einem Tweet vom 30. November 2017 bezeichnete Julian Röpcke Bellingcat und OpenSource-Untersuchungen als "die effektivste Waffe gegen die Lügen Moskaus". Und subsumierte: "Darum hasst der Kreml uns #DigitalSherlocks so sehr". Uns, ist er einer von denen? Nun, deshalb lautete eine meiner Fragen in den eingangs erwähnten E-Mails an Röpcke: "Sind Sie Mitglied oder engagieren Sie sich bei den #DigitalSherlocks?"

Kein anderer als der im Zusammenhang mit der Integrity Initiative stehende Ben Nimmo hatte jenes sogenannte Digital Forensic Lab gegründet, in dem sich die #DigitalSherlocks tummeln. Und zwar gemeinsam mit dem Atlantic-Council-Buddy Graham Brookie, einem US-Amerikaner, der im Weißen Haus und im Nationalen Sicherheitsrat der USA diente.

Allein im Jahr 2018 erhielt das Labor, das, obwohl es dem US-gelenkten Atlantic Council unterstellt ist, vom britischen Außenministerium eine Stütze in Höhe von 450,000 britischen Pfund. Das litauische Cluster-Mitglied Lukas Andriukaitis gehört ebenso wie Benn Nimmo und Eliot Higgins zum Leitungsteam des Digital Forensic Lab.

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Rückblick: Am 5. Juli 2017 legte Röpcke bei The Riga StratCom Dialogue 2017, der 400 Russophobe einsammeln konnte, wo er sich als Vertreter der "unabhängigen Presse" vorstellte, einen irren Auftritt hin: Putins Medien verbreiten sowieso Fake News, Putins Bomben verursachten die Flüchtlingskrise, Putin manipuliert die westlichen Medien, Putin manipuliert die deutschen Volksparteien, Martin Schulz ist ein Spion des Kreml, die CDU/SPD-Regierung schweigt zu Aleppo, das Deutsch-Russische Forum ist ein Instrument des Kreml, dessen Vorsitzender Platzeck sowieso, überhaupt: Die SPD steht mit dem Kreml im Bunde. Puh, der Leser kann sich in diesem Video ab Minute 26:00 ein eigenes Bild machen. Für mich ein Fall für einen erfahrenen Nervenarzt – allein wegen der eigenen Verortung als Vertreter der "unabhängigen Presse", der er anzugehören meint. Hat der gute Mann seinen Springer-Arbeitsvertrag nicht gelesen?

Am 6. Juli 2017, wenige Stunden nach seinem faktenfreien propagandistischen Vortrag, setzte sich der BILD-Schreiber in Riga in eine Maschine der polnischen Fluggesellschaft LOT und hob Richtung Warschau ab. Dort fand der 360/OS Open Source Summit des Atlantic Council/Digital Forensic Research Lab statt. Alle waren sie dort, die Clusterer Ben Nimmo, Anne Applebaum, Kolumnistin der Washington Post, der Chef des Atlantic Councils, Frederick Kempe, der Vorstand des Digital Forensic Research Lab, bestehend aus Maks Czuperski, Graham Brookie und Ben Nimmo. Zur Erinnerung: Das Digital Forensic Research Lab ist Schulungseinrichtung der Integrity Initiative. Röpcke war natürlich mittendrin und gemeinsam mit Maks Czuperski beim Vortrag über Open Source on Stage.

Im Juni 2018 leierten die Truppen dann in Berlin im AXICA Congress and Convention Center, Pariser Platz 3, ihren nächsten 360/OS Open Source Summit des Atlantic Council/Digital Forensic Research Lab herunter. Meine Anfrage an Röpcke, ob Organisatoren oder Ausrichter die ihm entstandenen Kosten für Flug, Verpflegung, Unterkunft in Warschau bezahlten und ob er ein Honorar für den Vortrag erhielt, blieb bisher unbeantwortet. 

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. 

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