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Dokumentiert: Stellungnahme des Malers Axel Krause zu seinem Rauswurf aus der Galerie Kleindienst

Dokumentiert: Stellungnahme des Malers Axel Krause zu seinem Rauswurf aus der Galerie Kleindienst
Ausschnitt eines Bildes auf Krauses Facebookprofil
Eine Leipziger Galerie beendet die Zusammenarbeit mit einem Maler, der auf Facebook Sympathien für die AfD und Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik geäußert hatte. RT Deutsch dokumentiert die Stellungnahme des Malers Axel Krause zu diesem Vorgang.

RT Deutsch hatte berichtet, dass die Leipziger Galerie Kleindienst sich vom Maler Axel Krause getrennt hat. Krause hatte auf seinem Facebook-Profil Sympathien für die AfD und Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik geäußert. RT dokumentiert hier die Stellungnahme des Malers. RT hat auch die Galerie um eine Stellungnahme gebeten, bisher aber keine Antwort erhalten.

Der liebe Gott schließt keine Tür, ohne eine andere zu öffnen! 

Leipzig, 23.08.2018                        

Vor ein paar Tagen erreicht mich eine Nachricht meines Galeristen (Galerie Kleindienst) mit der Bitte zu einem Gespräch in die Galerie. Ich erinnerte mich an meine Schulzeit, als ich ins Direktorenzimmer gerufen wurde. Meist war dann eine Rüge fällig, wegen irgendeines größeren Vergehens. Kleinere Vergehen wurden vom Lehrer abgestraft. Der Galerist Christian Seyde, der mich zunächst darauf hinwies, dass er keinen Kaffee für mich hätte (bis er sich dann mit Not zu einem Espresso durchrang), eröffnete mir sogleich das anliegende Unbehagen. Es war sein Problem mit meinen Facebook-Einträgen und er wusste auch die Lösung: Das Ende unsere Zusammenarbeit! Ich dachte, ich könne meinen Ohren nicht trauen! Nach 14 Jahren des Miteinanders und zwei Monate vor der geplanten Ausstellung zu meinem 60. Geburtstag! Ich hatte mit so manchem gerechnet, aber nicht damit. Nicht etwa aus künstlerischen, ökonomischen oder persönlichen Gründen sollten wir uns nun trennen, sondern weil ich auf meinem privaten Facebook-Account politische Ansichten poste, die ihm, ein paar Künstlerkollegen und einigen Sammlern nicht gefallen. Und das, ohne jemals zuvor auch nur ein Wort mit mir darüber gesprochen zu haben! Wo bin ich hier, dachte ich. Wieder in meiner DDR? War ich '89 auf der Straße, um mich nun, fast 30 Jahre später, in der gleichen Situation wiederzufinden? Offensichtlich.

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Ich halte die illegale Masseneinwanderung für einen großen Fehler und die AfD, als einzige wirkliche Oppositionspartei, für ein notwendiges Korrektiv im maroden Politikbetrieb! So die Kernaussage dessen, was ich derzeit als die wichtigsten Aspekte deutscher Politik ansehe. Ohne eine schnelle Lösung des Problems der illegalen Massenmigration durch Unterbindung derselben, die Kontrolle der Grenzen nach Maßgabe eines zu erarbeitenden Einwanderungsgesetzes und den selbstverständlichen Umgang mit Parteien rechts von der Mitte sind eine gesellschaftliche Befriedung sowie die Lösung aller anderen Probleme nicht möglich!

Ich kenne einige Kollegen sowie Freunde und Bekannte mit anderer Profession, die eine ähnliche Meinung wie ich vertreten, jedoch sehr wohl dosiert mit ihren Äußerungen umgehen, bis hin zur Selbstverleugnung. Die Selbstzensur, wie wir sie in der DDR gelernt haben, um stromlinienförmig zum Karriere-Ziel zu gelangen, ist wieder eine nützliche Eigenschaft. Dem entsprechend hat sich gestern eine zweite Galerie (THALER Originalgrafik) von mir getrennt. Der Opportunismus in voller Blüte! Wir sind uns gewogen, der Uli Thaler und ich, doch hat er mich nun zum Gegner gemacht. Schade! Ein solches Verhalten ausgerechnet in einem Umfeld, dem Künstlermilieu, welches sich so gern als unangepasst, rebellisch und sperrig gibt: Wie amüsant, wenn es nicht so traurig wäre! Bei den vermeintlich Unangepassten gibt es offensichtlich wenig Skrupel, den Außenseiter aus dem Nest zu schubsen. Da schließt sich nun eine Tür! Doch wie das so ist – der liebe Gott vergisst nicht, andere zu öffnen! Ich bin gespannt, was mich erwartet!

Axel Krause

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

 

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