Wider den "Mainstream-Terror" in Deutschland: Sie sagen "Fake News" und meinen unsere Grundrechte

Wider den "Mainstream-Terror" in Deutschland: Sie sagen "Fake News" und meinen unsere Grundrechte
Symbolbild
Es ist wieder soweit: Hat man eine eigene Meinung, lebt es sich gefährlich. Weicht diese eigene Meinung von regierungsamtlichen Leitlinien, EU-Vorgaben oder Welterklärungsrichtlinien aus Washington über die NATO ab, dann wird man unter Beschuss genommen.

von Willy Wimmer, Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung a.D.

Im Deutschen Bundestag erhält man in einem solchen Fall kein Rederecht mehr. Man wird gedrängt, wegen "Abweichlertums" den Deutschen Bundestag zu verlassen. Kein Wunder, daß das Plenum des Deutschen Bundestages mehr und mehr Erscheinungsformen aus der Kroll-Oper oder der Volkskammer unseligen Angedenkens annimmt. In Berlin verbietet der Senat öffentliche Veranstaltungen, die die Meinungsvielfalt hochhalten.

Meinungsbildung als Grundrecht der Bürgerin und des Bürgers nach unserem Grundgesetz findet nicht mehr statt. Wo werden in den so genannten Leitmedien die unterschiedlichen Ansichten aus der deutschen Bevölkerung wiedergegeben? Wo muss sich die Regierung über die Medien mit den verschiedenen Auffassungen im Lande auseinandersetzen, wenn es diese unterschiedlichen Meinungen in der Medien-Wiedergabe überhaupt nicht mehr gibt?

Die Regierung im Stile einer NATO-Volksfront kann dann natürlich machen, was sie will. Auf diesem Wege kann sie abweichende Meinungen sogar auf totalitär anmutende Weise sanktionieren. Aus dem Justizministerium wurde auf diesem Wege eine Einrichtung zum Outsourcing von Zensur und Immunität von NATO-Fakes herausgeschält.

Nur Konformismus erhält Karrierechancen

Nach dem Grundgesetz liegt in dieser Meinungs- und Willensbildung des deutschen Volkes die alleinige politische Existenzbegründung für politische Parteien. Wie weit und wohin diese verkommen ist, kann man jeden Tag feststellen. Die Parteien sind in der Fläche weitestgehend weggestorben.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bedankt sich für die Waffen bei Senator John McCain, bei Mariupol, Ukraine, 31. Dezember 2016.

Wo es sie noch gibt, verkörpern sie stramm auf die Berliner Führung zugeschnittene Meinungen. Diejenigen, die nicht konform gehen, können umgehend nach Berlin gemeldet werden, sollte sich daraus eine potenzielle Gefahr für das dortige Personen-Machtkartell ergeben. Mit den Ansichten in der Bevölkerung will man lieber nichts zu tun haben, weil das die vorgegebene Linie konterkarikieren könnte.

Widrigenfalls ist ein sofortiges Karriereende garantiert. Opportunismus ist Parteilinie und umfasst inzwischen - bis auf Restbestände - alle im Bundestag vertretenen Altparteien. Man will ja schließlich in die Regierung und das kann man nur, wenn man den allgemeinen Kriegskurs der NATO mitmacht. Hervortun darf man sich durch Angriffe auf den jetzigen amerikanischen Präsidenten Trump, über den faktisch ein Kontaktverbot zu seinem russischen Präsidenten-Kollegen Putin verhängt worden ist. Warum? Weil ansonsten eine Verständigung in bestimmten Fragen droht. In Fragen wohlgemerkt, die die Existenz der gesamten Menschheit oder nur von uns in Mitteleuropa gefährden, wenn sie kriegerisch entschieden werden sollten.

Trump als Buhmann, Kriegspräsidenten als willkommene Partner

Wo waren eigentlich die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident sowie jene, die heute einvernehmlich dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump die kalte Schulter zeigen, als dessen Vorgänger-Präsidenten ausschließlich und alleine die Welt in das heutige Elend gestürzt hatten?

Willy Wimmer, Staatssektretär a.D.

Wort- und Vertragsbrüchigkeit ist seit 1992 westliche Politik und Belgrad war 1999 das erste Opfer - bis hin zum Putsch in der Ukraine, den man wohl auch angezettelt hat, um den ohnehin längst geplanten militärischen Aufmarsch gegen die Russische Föderation irgendwie begründen zu können. Worum es geht, hat in dieser Woche die britische Premierministerin bei einer sicherheitspolitischen Rede im Stile einer Insel-Furie versucht, deutlich zu machen.

Sie sagen "Fake News" und meinen unsere Grundrechte

Wer jährlich mit Hunderten von Millionen Pfund als Teil der britischen Außenpolitik die BBC als Instrument der globalen Meinungsdominanz finanziert, hat naturgegeben einiges gegen Konkurrenz. Die Leute sollen hinter BBC und CNN herrennen und da ist ein journalistisch hervorragend gemachtes Programm wie das russische RT von größtem Übel, zumal RT in Europa und den USA diejenigen zu Wort kommen läßt, die nicht auf dem EU- und NATO-Kriegspfad sind.

Frau Theresa May hat es in ihrer Rede klar angesprochen. Es geht um die Überlegenheit der "angelsächsischen Rasse" im Sinne von Cecil Rhodes, die sich heute in der "New World Order" verkörpert. Da muss schon mal jemand oder ein Land beseitigt werden, das sich querstellt und sei es nur in der Form von RT oder Sputnik. Frau May und andere sagen "Fake" und meinen die Beseitigung unserer Grundrechte.

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