The Washington Post: Hauptquelle für Massenhysterie in den USA

The Washington Post: Hauptquelle für Massenhysterie in den USA
Die in Washington D.C. meistgelesene Publikation hat wieder einmal ein politisches Lauffeuer mit einem beweisfreien Bericht entfacht. Worum es wohl geht? Sie haben richtig geraten: Präsident Donald Trump und seine angebliche innige Männerbeziehung mit Putin.

von Robert Bridge

Liebe Leserinnen und Leser, wenn diese Eröffnungszusammenfassung in Ihnen ein Déjà vu hervoruft, dann sind Sie nicht allein. Wir waren schon zuvor auf diesem dunklen Weg und es ist kein schlechter Traum. Es ist nur eine weitere Ergänzung der Zeitung The Washington Post zum dampfenden Komposthaufen, der durch Lügen, Verfälschung und Fake News gekennzeichnet ist und die Sumpf-Monster um jeden Preis zu beschützen versucht.

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Präsident Trump offenbarte in der letzten Woche bei einem Treffen mit dem Außenminister Russlands und dem russischen Botschafter im Weißen Hauses sehr geheime Informationen, so derzeitige und ehemalige US-Beamte, die erklärten, dass Trumps Offenlegung eine kritische Geheimdienstquelle beim Islamischen Staat gefährde", berichtet die Zeitung, offensichtlich ohne auf eine einzige überprüfbare Quelle verweisen zu können.

Dies ist die neueste Salve in einer 24/7 betriebenen Fake-News-Kampagne der "Post", abgefeuert, um den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten in einem solchen Maß zu kompromittieren, dass Aufrufe zu einem Amtsenthebungsverfahren zu einer selbstverständlichen Schlussfolgerung werden.

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Der gegenständliche Post-Artikel kommt natürlich nicht ohne völlig subjektive Bewertungen und Kommentare aus und ist mit einigen Halbwahrheiten gespickt.

Für fast jeden in der Regierung wäre das Besprechen einer solchen Angelegenheiten mit einem Gegner illegal. Als Präsident hat Trump breite Autorität, um staatliche Geheimnisse zu klassifizieren, so dass es unwahrscheinlich ist, dass seine Offenlegung gegen das Gesetz verstieß.

Erst einmal ein wenig Faktenüberprüfung: Russland ist nur soweit ein "Gegner" der Vereinigten Staaten wie die US-amerikanischen Medien es verkünden. Immerhin hat Russland die nicht beneidenswerte Aufgabe der Zerstörung des Islamischen Staates in Syrien übernommen und erledigt diese mit erstaunlichem Erfolg.

Ein "Feind", der einem freiwillig Arbeit abnimmt

Wichtige syrische Städte wie Palmyra und Aleppo, konnte die syrische Armee mit russischer Hilfe vom Terrorjoch befreien. Und lassen Sie uns nicht vergessen, dass, noch bevor Russland auf der Bühne erschien, der IS über einige Zeit hinweg ein rentables Öl-Export-Geschäft durch eine Lücke an der türkischen Grenze führte. Was kommt als nächstes? Der IS veröffentlicht seine ersten Börsengänge an der Wall Street? Russland hat das Startup-Venture einer terroristischen Übernahme Syriens innerhalb kurzer Zeit beendet. Alles in allem würde man denken, dass Washington mehr "Feinde" wie Russland gebrauchen könnte, was auch Trumps Grundüberlegung zu sein scheint.

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In Bezug auf Behauptungen, wonach Trumps Teilen geheimdienstlicher Informationen über den IS mit Russland irgendwie falsch gewesen wäre, räumte auch The Post ein, dass "Trump eine breite Autorität hat, um staatliche Geheimnisse zu klassifizieren".

Dennoch führte die Zeitung mehrere Zeilen später einen perfekten Flip-Flop zum flachen Ende aus und schrieb:

[...] Auf einer grundlegenderen Ebene waren die Informationen nicht die der Vereinigten Staaten, die mit anderen geteilt werden könnten.

Um seine Spuren in den Dschungel der Fake News zu verwischen, war The Post also gezwungen, die Intrige nach und nach zu verfeinern. Die Zeitung behauptete, dass der Partner, der die geheimdienstliche Information bereitgestellt habe - die Identität des "Partners", wie so vieles in dieser Geschichte, bleibt eine Quelle der Spekulation - es den Vereinigten Staaten "nicht erlaubte, die Materialien mit Russland zu teilen".

Wer sind denn die ominösen "Quellen" der WP?

Tatsächlich? Lassen Sie uns ehrlich sein: Würde irgendein anderer US-Oberbefehlshaber, abgesehen von Donald J. Trump, jemals dafür kritisiert werden, nicht auf dampfenden Geheimdienstinformationen zu sitzen, wenn es darum geht, einen IS-Angriff zu vereiteln? Vermutlich nicht. Warum also die doppelten Maßstäbe, wenn es um Donald geht?

Es geht in dieser Sache auch noch um eine zusätzliche ernsthafte Angelegenheit, die nur wenige erwähnen, und das ist die Identität des Urhebers dieser aufeinanderfolgenden Leaks. Trump hat gleichsam von Twitter aus in die Welt gerufen, wo denn die Ermittlungen gegen diese hochrangigen Großmäuler bleiben? Noch wichtiger ist aber die Frage, warum die Medien nicht mehr Transparenz beim Zitieren solcher Quellen zulassen? Was uns zur wirklichen Frage führt: Gibt es die zitierten Quellen überhaupt? Oder sind diese "Lecks" in Wirklichkeit nichts weiteres als gefälschte Nachrichten, die als ehrliche Fakten verkleidet werden?

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Was auch immer der Fall sein mag: Die US-Mainstream-Medien im Allgemeinen und insbesondere The Washington Post blasen inländische Spannungen in einem Ausmaß auf, wie es selten zuvor aufgetreten ist. Die Einsätze sind hoch. Der Grund ist für den besonderen Eifer ist, dass Trump sich weigert, die Gebote des tiefen Staates durchzusetzen, ganz zu schweigen von den Forderungen des medial-industriellen Komplexes, der ganz versessen auf den Krieg in Syrien ist.

Führt Trump Krieg, ist er der Held - wenn nicht, der Paria

Der Beweis für diesen Zusammenhang bietet die Reaktion auf den Angriff, den Trump Anfang April auf einen weitgehend verlassenen syrischen Militärflughafen anordnete. Der Establishment-Cheerleader Fareed Zakaria führte den medialen Lumpensammler an, als er fröhlich vorpreschte und mitteilte:

Ich denke, Donald Trump ist heute zum Präsidenten der Vereinigten Staaten geworden.

Anlass dafür war das syrische Feuerwerk. Wirklich, Fareed? Alles, was es braucht, ist das Versprechen einer weiteren US-militärischen Invasion, um dich in Trumps Lager zu ziehen? Nun, da Trump eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Russland signalisiert und damit einmal mehr die Fantasien solcher Medienkriegstreiber enttäuscht - wie jene des MSNBC-Moderators Brian Williams, der alle Benebelten auf die "Schönheit unserer Waffen" hinweist - müssen sie auch schon wieder damit anfangen, ihn zu beschimpfen.

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