Wenn die Guten™ schießen dürfen - Die OSZE-Berichte und deren Auslegung im Fall Ukraine

Wenn die Guten™ schießen dürfen - Die OSZE-Berichte und deren Auslegung im Fall Ukraine
In Einem kann man FAZ und Spiegel Online recht geben: Der Bürgerkrieg in der Ukraine ist in Vergessenheit geraten. Dabei kommt es gerade in der letzten Zeit vermehrt zu Eskalationen. Täglich wird das Minsker Abkommen gebrochen. Von beiden Seiten. Doch liest man die aktuellen Artikel der Kollegen zu den OSZE-Beobachtungen in Donezk und Lugansk, so entsteht eine eher schwarz-weiße Welt: Die "Separatisten" können es nicht lassen. Dabei waren gerade diese Journalisten selber nie vor Ort.

Mark Bartalmai befindet sich in Donezk. Seit Anbeginn des Konflikts reiste er immer wieder in die umkämpfte Region und drehte im vergangenen Jahr eine Doku über den Konflikt, den er hautnah erlebt hatte ["Ukrainian Agony" Anmerkung der Redaktion].

In einem Skype-Interview erzählte Mark uns über die OSZE-Pressekonferenz vom 21. März 2016, an der er teilgenommen hatte. Und darüber, wie er den stellvertretenden Leiter der OSZE Spezialbeobachter-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, persönlich erlebte.