Kurzclips

Putin: "Wir würden gern die Beziehungen zur EU vollständig reparieren"

Russlands Präsident Wladimir Putin hat gestern eine gemeinsame Pressekonferenz mit seinem finnischen Amtskollegen Sauli Niinistö in Helsinki abgehalten und sich bei mehreren Themen zu den bilateralen Beziehungen mit der EU geäußert. Russland wünsche sich eine vollständige Wiederherstellung der Beziehungen zur Europäischen Union, was für beide Seiten nur vorteilhaft wäre.
Putin: "Wir würden gern die Beziehungen zur EU vollständig reparieren"

Putin hob außerdem hervor, dass der finnische Teil des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2 abgeschlossen sei.

Die Kritik zum Umgang russischer Behörden mit den Protesten in Moskau wies er zurück und betonte, dass es in der EU viel massivere Proteste gibt, die sehr stärker unterdrückt würden, womit er offensichtlich Bezug auf die Gelbwesten-Proteste in Frankreich nahm.

Russland respektiert die Menschenrechte und wahrt die Rechte seiner Bürger. Die Veranstaltungen, von denen Sie sprechen, die Proteste [in Moskau], sind auf der Welt im Allgemeinen nicht einzigartig und für Europa vor allem nicht. Wir erleben ähnliche Veranstaltungen in vielen europäischen Hauptstädten. Und diese Ereignisse werden auch unter politischen Parolen abgehalten, sind viel massiver und sie ziehen harte Konsequenzen für die Teilnehmer nach sich. Es gibt eine Menge Tote, Tausende von verletzten Demonstranten, darunter Schwerverletzte, und Tausende von Polizisten.

Er warnte zudem wiederholt vor einer neuen Aufrüstungsspirale, die durch die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA in Gang gesetzt würde. Insbesondere in Europa würde die Sicherheit abnehmen, da die USA ihre Raketensysteme in Rumänien und Polen durch ein Leichtes mit neuen, landbasierten Mittelstreckenraketen bestücken könnten, worauf Russland zur eigenen Sicherheit Gegenmaßnahmen ergreifen muss. Russland hatte noch zu Zeiten des INF-Vertrages immer wieder beanstandet, dass diese Raketensysteme im Osten Europas gegen die INF-Regeln verstoßen.

Ich kann sagen, dass wir von dem, was wir sehen, enttäuscht sind. Zweifellos verschärfen die Tests der landgestützten Mittelstreckenrakete, die selbstverständlich dem INF-Vertrag entgegenstehen, die Sicherheitslage in der Welt als Ganzes und insbesondere in Europa.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf YouTube aktivieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.