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Italien: Krankenhaus in Cremona wandelt Notaufnahme in Corona-Intensivstation um

Italien: Krankenhaus in Cremona wandelt Notaufnahme in Corona-Intensivstation um
Die Notaufnahme des Krankenhauses von Cremona, in der besonders vom Coronavirus geplagten Region Lombardei, ist kurzerhand zu einer Intensivstation umfunktioniert worden. Videoaufnahmen der neuen Station zeigen Corona-Patienten, die nur noch dank der Beatmungsmaschinen leben, wie eine Krankenschwester, die sich angesichts der Krise von einer OP-Schwester zu einer Pflegerin von Intensiv-Patienten umschulen lassen hat, erklärt.

Wie sie erklärt, gab es in dem Krankenhaus vor der Krise acht Intensivbetten, doch angesichts der vielen Corona-Infizierten, die das Krankenhaus behandeln muss, hat man die Notaufnahme umfunktioniert, um die Anzahl der intensivmedizinischen Betten auf 50 zu erhöhen.

Doch auch das war nicht genug, wie der Notarzt Antonio Coluccello erklärt: 

(Es gibt) viele, viele, viele viele, deshalb müssen wir auf irgendeine Weise mit einer ganzen Flut von Menschen fertig werden. Hier waren übrigens mehr als hundert Menschen. Wir haben fünfzig hier und weitere fünfzig, die wir verlegen mussten.

Eine aufgrund des Personalmangels kurzerhand umgeschulte OP-Schwestern, musste binnen einer Schicht ihren neuen Job lernen:

Es ist eine völlig andere Arbeit, weil ich früher die für die Chirurgie notwendigen Skalpelle und Werkzeuge weitergereicht habe, daher ist dies eine ganz andere Aufgabe.

Die Patienten sind an Beatmungsgeräte angeschlossen, da sie nicht mehr selbst atmen können, und sind quasi hilflos, da sie sich nicht mitteilen können. Das Pflegepersonal versucht so gut wie möglich die Bedürfnisse der Patienten zu erkennen und sie zu unterstützen. Kritische Patienten müssen im Durchschnitt 20 Tage Beatmungshilfe bekommen, die langsam heruntergefahren wird, damit sie wieder eigenständig atmen lernen. 

In Italien gibt laut aktuellen Daten des Johns Hopkins University Corona-Centers bislang knapp 75.000 bestätigte Infizierte und über 7.500 Menschen, die daran gestorben sind. Es ist mittlerweile das Land, in dem das Virus derzeit am schwersten grassiert. China, das rund 81.000 Erkrankte registrierte, hat die Epidemie offenbar in den Griff bekommen. Über 75.000 gelten dort mittlerweile als geheilt und die Infektionsketten wurden unterbrochen. Bisher starben hier fast 3.300 Menschen an der Krankheit. In Italien gelten etwa 9.300 Menschen inzwischen als geheilt. Im Land herrscht eine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

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