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Schock-Aufnahmen aus Italien: Ganze Reihe an Militärfahrzeugen muss bei Leichen-Transport helfen

Schock-Aufnahmen aus Italien: Ganze Reihe an Militärfahrzeugen muss bei Leichen-Transport helfen
Die italienische Stadt Bergamo bricht unter der Last der vielen Corona-Toten zusammen. Das einzige Krematorium arbeitet Tag und Nacht und kommt doch mit der Abarbeitung der vielen Toten nicht mehr hinterher. Nun wurde das italienische Militär hinzugezogen, um den Transport in andere Krematorien zu übernehmen. Aufnahmen zeigen die Militärlaster, die Leichen zur Einäscherung aus der Stadt bringen, während laufend weitere Tote hinzukommen. Die Bilder erschüttern das ganze Land.

Ganz Italien trauert angesichts der dramatischen Bilder. Die Stadt Bergamo liegt im Epizentrum der Corona-Krise, der Lombardei, im Norden von Italien. Das einzige Krematorium der Stadt kommt mit dem plötzlichen Anstieg der Leichen nicht mehr hinterher. Die Särge werden durch das Militär in andere Krematorien gebracht und eingeäschert. Die Asche soll anschließend nach Bergamo zurücktransportiert werden. 

Berichten zufolge kamen allein am Montag in der Provinz 60 neue Tote dazu, am Dienstag 44 weitere. Der tödlichste Tag war von Dienstag zu Mittwoch. Binnen 24 Stunden seien 475 weitere Menschen dem Virus erlegen, allein in der Lombardei 319. In der Nacht zu Donnerstag hat das Militär 60 Leichen abtransportiert, wird berichtet. 

Lega-Chef, Matteo Salvini, hat ein Foto von dem Konvoi auf Twitter veröffentlicht, das eine scheinbar endlose Reihe von Armee-Lastwagen zeigt, die sich durch die italienische Stadt in der Lombardei bewegen. 

Tief betroffen schreibt er:

Die Armee holt die Särge aus Bergamo heraus, um sie außerhalb der Lombardei einzuäschern, einem Land, das auf die härteste Probe gestellt wird und unerbittlich gegen das Böse kämpft. Es ist ein so herzzerreißendes Bild, das mit der Kraft von hundert, tausend Faustschlägen zuschlägt. Wer gläubig ist, möge sich vor dem Einschlafen im Gebet sammeln. Wer nicht glaubt, schließe sich im Idealfall unseren Brüdern und Schwestern an, einer verwüsteten Gemeinschaft, die heute unermesslich weint, die wieder aufstehen will, die die rührselige Umarmung und Unterstützung aller Italiener braucht.

Währenddessen protestieren und appellieren die Mitarbeiter von Krankenhäusern und Bergamo. Es fehle an Versorgungskapazitäten. Steigende Infizierten-Zahlen, darunter auch viele aus dem Gesundheitssektor verschärfen die Lage. Die Idee, ein zusätzliches Feldkrankenhaus mit 300 Betten zu errichten, kann vorerst nicht realisiert werden, weil nicht genügend Ärzte und Pfleger zur Verfügung stehen. 

Italien ist das am stärksten betroffene Land außerhalb Chinas, wo das Virus vermutlich seinen Ursprung hat. Jedoch hat China das Virus durch aggressive Eindämmungsmaßnahmen mittlerweile in den Griff bekommen und meldete heute erstmals, dass es keine Neu-Infektionen registriert hat. Nach Angaben des Johns Hopkins Coronavirus Resource Center hat das Land nun 35.713 Infektionen und fast 2.978 Todesfälle zu beklagen.

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