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Deutschland: Bedrohungspotenzial durch das Corona-Virus als 'hoch' eingeschätzt

Deutschland: Bedrohungspotenzial durch das Corona-Virus als 'hoch' eingeschätzt
Die Zahl der bestätigten Corona-Virus-Fälle in Deutschland steigt rapide an. Das Robert Koch-Institut hat am Dienstag in Berlin das Bedrohungsrisiko auf "hoch" angehoben. RKI-Präsident Lothar Wieler begründete die Änderung der Risikoeinschätzung am Dienstag in Berlin mit der großen Dynamik der Pandemie und dem starken Anstieg der Fallzahlen. Entsprechend sieht das Institut eine erheblich gestiegene Gefahr für die Deutschen.

Wieler fügte hinzu, dass die von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag eingeführten strengen Maßnahmen, darunter die Schließung von Bars, Kneipen, Clubs, Fitnessstudios und die Einschränkung von Restaurants, dazu dienen, "die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Behandlungskapazität nicht zu überfordern". "Ohne diese Maßnahmen müssen wir davon ausgehen, dass wir in einigen Monaten vielleicht mehrere Millionen Kranke haben werden", sagte er.

"In Deutschland wurden gestern offiziell 6.012 Fälle registriert", sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts und warnte davor, dass die Zahl der Fälle seit dem Vortag um 6,9 Prozent gestiegen sei. Mit Stand von Mittwoch sind in Deutschland offiziell 13 Todesfällen registriert worden.

Robert Koch-Institut warnt: "Bitte keine Corona-Partys"

Am Montag hatte das Robert Koch-Institut (RKI) davor gewarnt, nach Hause einzuladen oder zu anderen Festen zu gehen. Das sei im Sinne der Eindämmungsbestrebungen nicht sinnvoll, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade in Berlin. «Ich sage das deshalb, weil es inzwischen offenbar bereits sogenannte Corona-Partys gibt, wenn die Clubs geschlossen wurden.» Er appellierte: «Bitte tun Sie das nicht. Bleiben Sie möglichst zu Hause, und schränken Sie ihr Gesellschaftsleben so weit wie möglich ein.»

Bundeswirtschaftsminister Altmaier rechnet wegen des Corona-Virus mit einer länger anhaltenden Krise. Der CDU-Politiker sagte vor Medien, er gehe davon aus, dass man sicherlich noch im April und im Mai mit den Folgen zu tun haben werde. Es werde zwischenzeitlich eine "erhebliche Zahl von Neuinfektionen" geben.

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