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Deutschland: Toilettenpapier in Berliner Supermärkten nicht mehr vorrätig

Deutschland: Toilettenpapier in Berliner Supermärkten nicht mehr vorrätig
In mehreren Berliner Supermärkten war das Toilettenpapier nicht mehr vorrätig, wie Aufnahmen vom Donnerstag belegen. Aus Angst vor dem Ausbruch des Coronavirus und einer möglichen Quarantäne eilten Verbraucher in die Geschäfte, um Vorräte zu kaufen.

Die Aufnahmen zeigen leere Regale, da das Toilettenpapier in einem Supermarkt in der Nähe der Bergmannstraße vergriffen ist.

Auf einer Notiz bittet die Geschäftsführung um Verständnis: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen aufgrund einer erhöhten aktuellen Nachfrage nicht alle Produkte anbieten können. Wir bemühen uns natürlich, Ihnen so schnell wie möglich alle Artikel anbieten zu können. Wir hoffen auf Ihr Verständnis."

Die Einzelhändler können das Verhalten der Kunden nicht nachvollziehen. Für sie kam der Ansturm auf das Toilettenpapier völlig überraschend. Doch mit Lieferengpässen sei laut Handelsverbänden dennoch nicht zu rechnen.

Das Horten in der derzeitigen Krise hat Konsequenzen für die Tafeln. Diese bekommen immer weniger Lebensmittel aus dem Einzelhandel. Bei manchen ist die Versorgung um 40 Prozent eingebrochen. Viele Tafeln sind stark mit Discountern oder Einzelhändlern verknüpft. Diese sind besonders stark von den Hamsterkäufen wegen der Corona-Krise betroffen, da wenige Waren übrigbleiben, die an Bedürftige verschenkt werden.

Aber nicht nur Toilettenpapier und Grundnahrungsmittel werden gehamstert. Wie der Anbieter erotik.com am Dienstag mitteilte, würden die Umsatzzahlen für erotische Inhalte seit einigen Tagen extrem ansteigen. Bisheriger Höhepunkt: der 8. März! Die Umsätze seien am vergangenen Sonntag sogar noch höher gewesen als am sonst umsatzstärksten Tag des Jahres, dem Black Friday.

"Dies betrifft sowohl Video-on-Demand, also Downloads, als auch DVDs. Es scheint, als sicherten sich die User in Krisenzeiten auch Medien, die ohne Internet und in Quarantäne abzuspielen sind", sagte ein Unternehmenssprecher.

In Deutschland gibt es derzeit sechs Todesfälle und über 2.745 bestätigte Infektionsfälle, wobei 25 Patienten genesen sind. Die meisten Fälle in Deutschland wurden in Nordrhein-Westfalen mit über 1.000 Fällen festgestellt, gefolgt von Bayern mit 500 Fällen.

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