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Brite im Corona-Virus-Herd Wuhan: "Die Lage bessert sich"

Brite im Corona-Virus-Herd Wuhan: "Die Lage bessert sich"
Der britische Staatsbürger Charlie Parker, der im Januar im Corona-Virus-Epizentrum von Wuhan zurückblieb, anstatt evakuiert zu werden, äußerte am Mittwoch in seinem neuesten Videobericht seine Sorgen über den Umgang Großbritanniens mit dem Corona-Virus. Gleichzeitig bescheinigte er eine Verbesserung der Lage in Wuhan, das nach bisherigen Erkenntnissen der Ursprung der Corona-Virus-Epidemie ist.

"Ich bin sehr besorgt über die Situation in Großbritannien. Ich bin nicht sicher, ob sie auf das, was in den nächsten Wochen bevorsteht, vorbereitet sind", sagte er.

Charlie gab zu, dass er besorgt ist, dass Schulen nicht geschlossen werden, und er nicht sicher sei, ob der NHS (das britische Gesundheitssystem) bereit ist, potenziell Tausende von infizierten Menschen zu behandeln. "Das bleibt natürlich abzuwarten", fügte er hinzu.

Charlie kann seine Wohnung seit mehreren Wochen nicht verlassen und sitzt in seinem bewachten Wohnkomplex in Quarantäne. Die chinesische Regierung hat eine mobile App veröffentlicht, die Berichten zufolge anhand von Daten beurteilt, ob es den Menschen erlaubt werden kann, ihre Wohnungen zu verlassen oder Einkaufszentren und andere öffentliche Räume zu betreten.

"Das einzige Problem dabei ist, dass die App nur das chinesische System der Identifikation zulässt. Wenn man also ein Ausländer ist und keinen chinesischen Ausweis hat, gibt es keine Möglichkeit, sich für die App zu registrieren", sagte er in der Hoffnung, dass die App diesbezüglich einem Update unterzogen wird und er sich registrieren lassen kann.

"Gestern kam Staatschef Xi Jinping zu Besuch nach Wuhan, was ich für ein gutes Zeichen halte. Ich hoffe, dass sich zumindest in Wuhan die Lage bald beruhigen wird. Es scheint, als würde es in Europa erst beginnen und dass sie eine lange Reise vor sich haben", fügte er hinzu.

Nach den jüngsten Berichten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) haben sich weltweit mindestens 127.500 Menschen mit dem Virus infiziert, und über 4.250 Menschen sind gestorben. In Festlandchina, wo das Virus seinen Ursprung hat, wurden derzeit 80.757 Fälle bestätigt.

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