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Deutschland: Demonstranten in Berlin fordern Öffnung der EU-Grenzen für Migranten

Deutschland: Demonstranten in Berlin fordern Öffnung der EU-Grenzen für Migranten
Rund tausend Demonstranten marschierten am Samstag durch Berlin. Sie forderten inmitten der humanitären Krise an der griechisch-türkischen Grenze, dass Flüchtlinge und Migranten nach Europa einreisen dürfen. Der Protestzug unter dem Motto "Europe, don't kill! Open the borders – Wir haben Platz" zog am Samstagnachmittag vom Bundesinnenministerium zum Halleschen Ufer.

Auf Transparenten wurden Slogans wie "Shame on you, EU", "Für mehr Liebe" und "Nazis morden – Grenzen auch. Schluss damit" gezeigt.

Der Protest wurde von der internationalen Bewegung "Seebrücke Berlin" unter der Losung "Europa, töte nicht! Öffnet die Grenzen" organisiert, um Flüchtlinge und Migranten zu unterstützen und sich mit ihnen zu solidarisieren. Währenddessen versuchten Tausende, nach Griechenland einzureisen, strandeten jedoch an der griechisch-türkischen Grenze.

Eine große Zahl von Migranten hat sich seit der letzten Woche auf die europäischen Grenzen der Türkei zubewegt, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ankündigte, dass die Behörden die Migranten nicht mehr daran hindern würden, in die EU einzureisen. Nach UN-Angaben harren Tausende auf der türkischen Grenzseite zu Griechenland aus. Griechische Sicherheitskräfte setzten mehrfach Blendgranaten und Tränengas ein, um Menschen zurückzudrängen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat bisher den Kurs Griechenlands unterstützt, das Migranten und Flüchtlinge an seiner Grenze stoppt. Die Türkei hatte am vergangenen Wochenende die Grenzen zur EU für Migranten für geöffnet erklärt.

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