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Deutschland: "Öffentliche Einrichtungen müssen sich auf Notfallsituationen vorbereiten"

Deutschland: "Öffentliche Einrichtungen müssen sich auf Notfallsituationen vorbereiten"
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland weiter angestiegen. Das Robert Koch-Institut meldet 534 Fälle, gestern lag die Zahl bei 400. Wie viele der Patienten schon wieder gesund sind, geht aus den Daten nicht hervor.

RKI-Präsident Lothar Wieler warnte am Freitag auf einer Pressekonferenz in Berlin vor einer möglichen Notfallsituation:

Wir alle müssen verstehen, dass wir das Virus nicht aufhalten können. Wir müssen aber daran arbeiten, die Ausbreitung zu verlangsamen.

"Krankenhäuser müssen sich auf Notfallsituationen vorbereiten, Landräte, die Bürgermeister müssen sich auf Notfallsituationen vorbereiten. Ambulante Ärzte, Pandemiepläne müssen aktiviert werden, und wir müssen alles tun, um die auf uns zukommende Krise gut zu bewältigen, und dazu müssen alle ihr Denken auf den Krisenmodus umstellen", sagte Wieler.

Er fügte hinzu, dass die Bundesanstalt für Seuchenbekämpfung von "Dunkelziffern", nicht gemeldeten infizierten Patienten, ausgeht und daher die tatsächliche Sterblichkeitsrate niedriger ist als die aktuellen Schätzungen.

Das RKI hatte am Donnerstag die italienische Region Südtirol zum Risikogebiet erklärt, weil sich deutsche Reisende dort infiziert haben oder nach ihrer Rückkehr nach Deutschland Symptome zeigen.

"Ich möchte noch einmal betonen, dass es wirklich so ist, dass dieses Virus sich ausbreitet und nicht an den Landesgrenzen Halt macht. Wir alle müssen dazu beitragen, diesen Import und Export so weit wie möglich einzuschränken", so Wieler.

Deutschland ist das jüngste Land in Europa, in dem die Zahl der Fälle stark zugenommen hat. Die Bundesrepublik hat nun Frankreich überholt und ist inzwischen das am zweithäufigsten betroffene Land des Kontinents.

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