icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Griechische Grenze: Migranten schneiden Grenzzaun durch und attackieren Beamte mit Steinen

Griechische Grenze: Migranten schneiden Grenzzaun durch und attackieren Beamte mit Steinen
Einer Gruppe Migranten ist es am Samstag gelungen, den mit Stacheldraht verstärkten Grenzzaun zu durchdringen. Videoaufnahmen zeigen den Vorfall an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland in Pazarkule. Medienberichten zu Folge hätten sie Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen. Seitdem die türkische Regierung erklärte, ihrerseits die Grenzen in die EU zu öffnen, strömen Tausende Menschen an die EU-Außengrenze der Türkei. Immer wieder kommt es zu massiven Zusammenstößen.

Griechenland versucht mit aller Kraft seine Grenzen geschlossen zu halten. Es werden Wasserwerfer sowie Polizei und Militär aufgefahren. 

Täglich machen sich mehr Menschen auf den Weg in Richtung der EU-Grenze. Ausschlaggebend hierfür waren erste Berichte aus türkischen Regierungskreisen, die Türkei würde ihre Grenzen für Migranten und Geflüchtete öffnen, am Donnerstagabend. Wie das griechische Außenministerium gestern erklärte, habe man bereits über 10.000 Menschen vom illegalen Grenzübertritt abgehalten. Griechenland werde außerdem, neben "maximaler Abschreckung" an den Grenzen, "ab sofort für einen Monat keine neuen Asylanträge mehr annehmen".

Am Samstag kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan offiziell an, dass die Grenzen seines Landes zu Europa für Migranten offen sind. Seine Erklärung folgte, nachdem am Donnerstag mindestens 34 türkische Soldaten bei einem Luftangriff in der syrischen Provinz Idlib getötet wurden. Kritiker sehen in Erdoğans Grenzöffnung eine Art Erpressung, um Europa zu mehr Einsatz bei seinem militärischen Vorgehen in Syrien zu bewegen. Die Türkei, die im Rahmen eines Abkommens mit der EU von 2016 mehr als drei Millionen Geflüchtete aufgenommen hat, rechtfertigt den Schritt damit, dass sie die Last nicht mehr allein tragen könne. Auch ihre Grenze nach Syrien soll die Türkei für die flüchtenden Menschen geöffnet haben. 

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen