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Frauke Petry warnt vor dramatischen Entwicklungen nach "Thüringen-Desaster" für Deutschland

Frauke Petry warnt vor dramatischen Entwicklungen nach "Thüringen-Desaster" für Deutschland
Die ehemalige AfD-Frau und mittlerweile fraktionslose Abgeordnete im Bundestag, Frauke Petry, hat gestern zur Aktuellen Stunde vor den "Auswirkungen der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen" auf die deutsche Politik gewarnt. Deutschland befinde sich auf einem gefährlichen Pfad.

Mit dem "Desaster", das sich nach der Wahl in Thüringen, aus der FDP-Mann Thomas Kemmerich mit Hilfe von AfD-Stimmen als Ministerpräsident hervorging, ereignete, hätten bürgerliche Parteien zugelassen, dass Linke den Wettbewerb abschaffen.

Liebe Linke, Sie instrumentalisieren eine Debatte über die Wahl eines FDP-Abgeordneten Kemmerich und verstecken nicht einmal, dass es Ihnen im Kern gar nicht um die Verhinderung nationalsozialistischer Umtriebe geht, sondern um die Abschaffung von Wettbewerb, geheimen Wahlen und die Beerdigung eines demokratischen Selbstverständnisses. Ausgrenzung ist Ihre Strategie. Sie hassen im Kern die demokratische Kontroverse, denn ohne Kontroverse – das kennen Sie gut – gibt es nur eine Meinung. 

CDU und FDP hätten es verpasst, Antworten auf die AfD zu finden und seien vor einem "medialen Shitstorm" eingeknickt:

Sie waren nur wieder einmal auf den medialen Shitstorm von links und Grün in keiner Weise vorbereitet. Und so dominieren wieder einmal die Linken am Ende die offizielle politische Lesart. (Beifall bei Abgeordneten der AfD) Das ist ein Desaster par excellence. Sie verschlafen seit 2015 eine Antwort auf die AfD. [...] In CDU und FDP werden dazu noch reihenweise politische Persönlichkeiten entsorgt, Herr Lindner fast, andere gleich ganz. Sie helfen damit der AfD auf für mich unvorstellbare Weise. 

Auch das Verhalten der Grünen und der SPD bei der Wahl kritisierte sie scharf. So hätten diese den Ausgang der Wahl erst möglich gemacht: 

Liebe SPD und Grüne, Sie sind hier besonders scheinheilige Vertreter; denn Sie müssten eigentlich kleinlaut zugeben, dass Sie im Vorfeld in Thüringen einen bürgerlichen Ministerpräsidenten verhindert haben. Sie haben sich einer Wahl zum Beispiel von Herrn Mohring im Vorfeld verweigert, und damit haben Sie genau das, was passiert ist, erst ermöglicht, nämlich eine Zuspitzung der Ränder.

Wenn die bürgerlichen Parteien nicht endlich vernünftige Antworten auf die AfD und vor allem den Rechtsaußen-Flügel unter Björn Höcke finden, wird dieser weiter an Macht gewinnen. 

Noch dramatischer ist das, was folgt – ich bitte Sie, sich das wirklich zu Herzen zu nehmen –: [...] Sie, auch Sie alle hier, verhelfen damit Herrn Björn Höcke, an die AfD-Spitze vorzudringen. Jetzt glauben Sie ja nicht, dass das gut wäre; denn während die AfD aktuell führungslos ist und keine Strategie hat und stagniert, obwohl sie massenweise Steilvorlagen Ihrerseits geboten bekommt, wird das unter Björn Höcke nicht mehr passieren. Seine Berater haben eine Strategie, sie haben eine Vision, und sie werden zwar nicht demokratisch, aber trotzdem die AfD am Ende einen. Und gnade Gott diesem Land, was dann passiert. Herr Björn Höcke will tatsächlich ein anderes Deutschland, andere an der linken Seite wollen das auch; aber Sie immunisieren durch Ihr Verhalten Björn Höcke für eine Wählerschaft,die die Begriffe "Nazi" und "Faschismus" schon lange nicht mehr ernst nimmt, weil sie über Gebühr genutzt wurden. Das ist das eigentliche Drama von Thüringen. 

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