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Syrien-Konflikt: "Chronisches Versagen" der Türkei bei der Umsetzung von Vereinbarungen

Syrien-Konflikt: "Chronisches Versagen" der Türkei bei der Umsetzung von Vereinbarungen
Während ihrer wöchentlichen Pressekonferenz in Moskau kam die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, auf die Situation in Idlib zu sprechen und machte in deutlichen Worten die Türkei für die sich verschlechternde Situation in der syrischen Deeskalationszone verantwortlich.

"Wir sehen die Gründe für die derzeitige Verschlechterung der chronischen Nichterfüllung der Verpflichtungen der Türkei aus dem Sotschi-Memorandum vom 17. September 2018 und die Verlegung der von der Türkei kontrollierten Einheiten der sogenannten gemäßigten bewaffneten Opposition gegen Nordost-Syrien in die Zone der 'Operation Friedensfrühling' und nach Libyen durch Ankara", sagte Sacharowa.

Die Sprecherin erklärte, dass Moskau weiterhin an der Zusammenarbeit mit Ankara zur Lösung des syrischen Konflikts festhält.

"Wir bestreiten nicht, dass wir in einer Reihe von Fragen Diskrepanzen mit der Türkei haben. Deshalb sind unsere Experten erst vor Kurzem aus der Türkei zurückgekehrt, wo sie sich mit den türkischen Partnern trafen, und ich denke, dass in naher Zukunft Kontakte mit türkischen Kollegen angekündigt oder abgehalten werden, um alle schwierigen Fragen, die wir auf der Tagesordnung haben, zu klären", sagte Sacharowa.

Am Mittwoch erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, er habe das Thema in einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin besprochen. Berichten zufolge wurden am Montag fünf türkische Soldaten getötet und ebenso viele verletzt, als die syrisch-arabische Armee (SAA) eine Offensive gegen den Flughafen von Taftanaz in der Provinz Idlib startete.

Die Region wird von der al-Qaida-nahen Miliz Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) kontrolliert. Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist entschlossen, auch diese Provinz im Nordwesten des Landes wieder unter seine Kontrolle zu bringen. In den vergangenen Tagen meldeten die Truppen große Geländegewinne gegen die Rebellen. Am Dienstag brachten syrische Truppen die strategisch wichtige Fernstraße M5 zwischen Aleppo und Damaskus unter ihre Kontrolle, die seit 2012 in der Hand der Aufständischen war. 

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