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Herzzerreißend: Mutter trifft in Virtual Reality tote Tochter wieder

Herzzerreißend: Mutter trifft in Virtual Reality tote Tochter wieder
Jang Ji-sung, Mutter von vier Kindern, musste vor drei Jahren ihr drittes Kind, ein siebenjähriges Mädchen namens Nayeon gehen lassen, als diese einer seltenen Krankheit erlag. Eine TV-Show aus Südkorea hat nun mit Hilfe modernster Technik das Mädchen wieder auferstehen lassen, und zwar virtuell. Die Szenen des Aufeinandertreffens gehen ans Herz und brachten zahlreiche Zuschauer zum Weinen, wie Nutzer unter dem millionenfach geklickten Clip gestehen.

Die Bewegungen der virtuellen Tochter wirken real. Sie hat sogar die originale Stimme von Nayeon, ist ihrem Ebenbild nach erschaffen und antwortet in Echtzeit. 

"Hast du an mich gedacht?", fragt die Kleine ihre schluchzende Mutter. "Jeden Tag! Ich hab' dich so vermisst", antwortet die völlig aufgelöste Mutter. Sie versucht, ihr verlorenes Kind zu berühren, doch greift in die Luft. 

Die Kleine nimmt ihre Mutter nun mit in ihr neues Zuhause. Dort sieht es aus, als sei alles den Ideen des Kindes entsprungen. Es gibt ein kleines lilafarbenes Einhorn, das nun ihr Haustier ist, überdimensionale Süßigkeiten, ein Bett im Freien, an dem Luftballons hängen, eine Rutsche, ein Zelt, einen großen Baum mit einer Schaukel und einen Tisch, auf dem ein Geburtstagskuchen steht.

Nayeon fordert ihre Mutter auf, sich mit ihr an den Tisch zu setzen. Es scheint, als würden auch für die Mutter Realität und Wahrnehmung allmählich verschwimmen. Ihr Schluchzen verstummt zunehmend, während sie den Geburtstag der Kleinen nachfeiern. Auch, wenn ihre Stimme gebrochen ist, scheint sie, die Momente mit ihrer virtuellen Tochter zu genießen und lacht sogar mehrmals. 

Als Nayeon aufsteht, um ihrem Einhorn hinterherzulaufen, streckt die Mutter ihre Arme nach ihr aus, so als wolle sie ihre Tochter bei sich halten. Die Kleine kommt mit einer Blume in der Hand für ihre Mutter zurückgelaufen, um ihr zu sagen, dass sie nun nicht mehr krank ist und dass sie nicht mehr weinen braucht. Sie hat ihrer Mutter einen Brief geschrieben, dass sie sie immer in Erinnerung behalten und bei ihr sein werde.

Jang antwortet ihr, wie sehr sie sie liebt, dass sie sie immer lieben und immer nach ihr suchen werde.

Manchmal habe ich Dinge zu erledigen, aber (in ruhigen Momenten) bin ich bei dir, und dann wird es uns zusammen gut gehen. Ich liebe dich Nayeon", so die Mutter zu ihrer virtuellen Tochter. 

Nayeon hat sich mittlerweile in ihr Bett gelegt und sagt ihrer Mutter, dass sie müde sei und sie noch (am Bett) bleiben solle, während ihre Augen zufallen. Ein Schmetterling sitzt auf dem einschlafenden Kind.

Mama ich liebe dich. Goodbye! 

Nun verblasst das neue Zuhause ihres Kindes, und sie findet sich auf einer Wiese neben einer Blockhütte wieder. Der Schmetterling, der eben noch auf ihrer Tochter saß, fliegt um sie herum. Ruhig flüstert sie ihrem Kind: Goodbye!

Die Geschwister von Nayeon haben sich das Schauspiel ebenfalls angesehen. Auch ihnen kullern Tränen über die Gesichter. 

Unter dem Video, das letzten Donnerstag veröffentlicht und bereits über elf Millionen Mal angesehen wurde, finden sich zahlreiche Nutzer, die gestehen, dass die Aufnahmen sie zutiefst berührt und zum Weinen gebracht haben. 

Um nur einige von ihnen wiederzugeben:

Ich bin so eine Heulsuse, von der ersten Sekunde an flossen die Tränen. 

Oder:

Zu sehen, wie sie versucht, die Hand auszustrecken und sie zu berühren, ist herzzerreißend.

Und:

Ich habe kein Wort verstanden, aber ich weine wie ein Baby.

Eine Nutzerin meint, man hätte ein echtes Kind mit einbinden sollen, damit die Mutter nicht in den luftleeren Raum greift. 

Die Tatsache, dass sie ihr Kind nicht berühren oder fühlen kann, ist herzzerreißend. Sie hätten ein anderes kleines Mädchen einbinden können, damit die Mutter ihr Kind (auch wenn es nicht ihr eigenes ist) tatsächlich fühlt, nur um ihr Leiden zu lindern.

Ein anderer gesteht: 

Ich bin stolz darauf, ein steinharter Bastard zu sein, aber das hat mich zu Tränen gerührt ...

Es gibt auch Kritiker, die die Aktion für makaber halten. Denen entgegnet ein anderer Nutzer:

Für euch mag sie eine Fälschung gewesen sein, weil ihre Tochter tot ist, aber ich glaube, dass der Moment für sie wahr war.

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