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"Von Außenwelt abgeschnitten" – Syrische Armee umstellt türkische Beobachtungsposten um Idlib

"Von Außenwelt abgeschnitten" – Syrische Armee umstellt türkische Beobachtungsposten um Idlib
Ein Angehöriger der Syrisch Arabischen Armee behauptet, dass die Syrisch Arabische Armee "alle türkischen Beobachtungspunkte" in der Deeskalationszone Idlib umstellt und von der Außenwelt "völlig abgeschnitten" habe. Zeitgleich schwor er, dass die Armee alle von Extremisten eingenommen Orte zurückzuerobern werde. Die Aufnahmen vom Sonntag zeigen einen solchen türkischen Beobachtungspunkt in Saraqib in der Provinz Idlib. Der türkische Soldat scheint wenig erfreut darüber, dass er gefilmt wird.

Der Mann der Syrisch Arabischen Armee erklärt vor der Kamera: 

Alle Beobachtungsposten sind vollständig von der syrisch-arabischen Armee umstellt. Diese Beobachtungspunkte sind von der Außenwelt völlig abgeschnitten.

Und versichert: 

Die syrische Armee hat wiederholt deutlich gemacht, dass niemand den Vormarsch des syrischen Militärs und seiner Verbündeten aufhalten kann, bevor sie nicht das gesamte Gouvernement Idlib befreit haben.

Der Beobachtungspunkt wurde Berichten zufolge am 1. Februar zusammen mit fünf weiteren in der Nähe von Saraqib errichtet. Die Türkei darf laut den mit Russland verhandelten Friedensmaßnahmen im Rahmen des Entmilitarisierungsprozesses von Idlib 12 Beobachtungsposten in von islamistischen Milizen gehaltenen Gebieten errichten und unterhalten, aber ist zeitgleich auch Verpflichtungen eingegangen, nämlich seinen Einfluss auf islamistische Kämpfer zu nutzen, und jene Gemäßigten, die zu Gesprächen mit der Regierung bereit sind, von jenen Extremisten zu trennen, die einen Dialog ablehnen.

Die Videoaufnahmen entstehen nach wochenlangen schweren Kämpfen um Idlib, bei denen die Syrische Armee mit Hilfe ihrer Verbündeter aus Russland und dem Iran Dutzende Städte und Dörfer zurückerobern konnte. In Idlib halten sich noch immer radikal-islamistische Kämpfer, vor allem der HTS. Diese wiederum kämpfen zusammen mit der FSA oder auch SNA genannt, die ebenfalls gegen die syrische Regierung vorgehen und von der Türkei unterstützt und ausgerüstet und an Operationen beteiligt werden.

Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, warf der Türkei erst letzte Woche vor, seine Verpflichtungen nicht umgesetzt zu haben und somit zur Eskalation in Idlib eklatant beizutragen. 

Sie haben es versäumt, die bewaffnete Opposition, die mit den Türken kollaboriert und zum Dialog mit der Regierung bereit ist, von den Terroristen der Nusra-Front – die sich zu 'Hayat Tahrir al-Sham' verwandelt hat – zu trennen.

Auch kam es zu Kampfhandlungen zwischen türkischen und syrischen Soldaten mit Toten auf beiden Seiten. Auch dazu äußerte sich Lawrow: 

Wir erhalten Informationen über den Einsatz der türkischen Streitkräfte in der Zone von Idlib, sowie über Zusammenstöße zwischen ihnen und den syrischen Streitkräften. Unser Militär überwacht diese Situation. Nach unseren bereits vom Generalstab verkündeten Daten rückten die türkischen Soldaten auf bestimmte Objekte in der Deeskalationszone Idlib vor, ohne uns zu warnen, so dass wir die syrische Armee nicht warnen konnten. Die Artillerieangriffe wurden durchgeführt, die türkische Seite droht nun mit Vergeltungsmaßnahmen. Das ist alles sehr traurig. 

Russland werde weiterhin darauf beharren, dass die Türkei ihre Verpflichtungen erfüllt. 

Trotz aller Unstimmigkeiten versuchen Russland und die Türkei weiterhin auf diplomatischer Ebene eine Einigung zu erzielen. Zwei jüngste Zusammentreffen seit Samstag konnten jedoch keinen Kompromiss hervorbringen. Währenddessen scheint die Türkei auf dem Schlachtfeld in Syrien eine Offensive zusammen mit FSA- und SNA-Rebellen, die zusammen mit der HTS kämpfen, vorzubereiten. 

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