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Außenminister a.D. Sigmar Gabriel fordert auf Pressekonferenz Haftentlassung von Julian Assange

Außenminister a.D. Sigmar Gabriel fordert auf Pressekonferenz Haftentlassung von Julian Assange
Mehr als 130 namhafte Persönlichkeiten unterzeichneten einen Appell, in dem die Freilassung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange aus einem britischen Gefängnis gefordert wird. Die Initiative ging vom Schriftsteller Günter Wallraff aus und wird von prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Medien unterstützt.

Auf einer Pressekonferenz in Berlin brachte der investigative Journalist Günter Wallraff zum Ausdruck, dass der breite Kreis der Unterstützer "bemerkenswert" sei. Wallraff forderte die "sofortige" Freilassung von Assange und prangerte "die schändliche Art und Weise" an, wie dieser behandelt werde.

Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sagte, dass Assange "wiederholte und langfristige Folterungen" erlitten habe, die ihm "schwere physische und psychische Folgen" zufügten. Er fügte hinzu, dass Assange "weder in der Lage ist, sich mental auf seine Verteidigung vorzubereiten, noch ausreichend Zugang zu seinen Anwälten hat". Gabriel forderte deshalb Assanges "Entlassung aus dem Gefängnis".

Auch ein anderer Ex-Minister, Gerhart Baum, unterstützt die Forderung. "Wir kämpfen hier für die Pressefreiheit, das ist ein Menschenrecht und es bedeutet, dass die Presse ohne Druck Enthüllungen veröffentlichen kann", sagte er.

Assange ist seit mehr als einem halben Jahr in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis in Haft. Er verbüßt derzeit eine 50-wöchige Haftstrafe wegen angeblichen Verstößen gegen Kautionsauflagen. 

Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, stellte fest, dass dem WikiLeaks-Gründer das Grundrecht verweigert wurde, seine eigene Verteidigung vorzubereiten und dass er von Schweden, Großbritannien, Ecuador und den USA absichtlich psychologisch gefoltert wurde.

Assange zeige "alle Symptome, welche typisch sind für Opfer lang andauernder psychischer Folter", zitiert der Appell aus dem Bericht des UN-Sonderberichterstatters, der den inhaftierten Australier im Mai letzten Jahres mit einem Ärzteteam besucht hatte.

Ohne jeden stichhaltigen Grund müsse der Australier 22 bis 23 Stunden alleine in seiner Zelle verbringen, heißt es weiter. Jeder normale menschliche Kontakt zu anderen Gefangenen werde strikt unterbunden.

Ein britischer Richter hat angeordnet, dass Assange im Gefängnis bleiben muss, während ihm die Auslieferung an die USA droht.

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