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China: Zweites russisches Militärflugzeug aus Wuhan evakuiert

China: Zweites russisches Militärflugzeug aus Wuhan evakuiert
Die Menschen an Bord des zweiten russischen Flugzeugs aus Wuhan bedankten sich beim russischen Militär für die Operation. Das Flugzeug mit 64 Personen an Bord startete am Mittwochmorgen in der chinesischen Millionenstadt. Das erste von zwei Flugzeugen des russischen Verteidigungsministeriums evakuierte davor bereits 80 russische Bürger aus Wuhan.

"Ich möchte allen danken, die uns geholfen haben. Wir haben auf das Militär gewartet. Wir sind sehr froh, dass Sie hier sind. Wir können sagen, dass Sie uns gerettet haben", sagte einer der Anwesenden.

Nach Angaben der russischen Gesundheitsbehörden zeigte keiner der Evakuierten Symptome des Corona-Virus. Trotzdem wird jeder Evakuierte nach der Ankunft in Russland für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.

"Die Armee soll sich um solche Dinge kümmern. Es ist alles in Ordnung. Ich hoffe, wir werden sicher landen", sagte der evakuierte Aleksej Guriew.

Andere Passagiere sagten, sie seien überrascht, dass das Verteidigungsministerium das Flugzeug geschickt habe, während ein weiterer sagte, sie wüssten immer noch nicht, wohin sie fliegen würden.

Die russische Vize-Premierministerin Tatjana Golikowa gab bekannt, dass die beiden Flugzeuge 147 Menschen, darunter zehn weißrussische, drei kasachische sowie einen armenischen und einen ukrainischen Bürger, in die Region Tjumen brachten. Die Evakuierten werden gemäß international geregelten Verfahren unter Quarantäne gestellt.

Der Ausbruch des Corona-Virus wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum weltweiten Gesundheitsnotstand erklärt. Chinesische Gesundheitsbeamte bestätigten am Dienstag, dass die Zahl der Todesfälle 425 erreicht hat, wobei allein in China mehr als 20.000 Menschen infiziert sind.

Nach bisherigen Angaben der chinesischen Gesundheitsbehörden waren die Todesopfer zwischen 36 und 89 Jahre alt – nur fünf von ihnen waren unter 60. 

In Deutschland sind bislang zwölf Fälle von Infizierten bekannt. Zehn stehen in Zusammenhang mit dem bayerischen Autozulieferer Webasto – darunter sind zwei Kinder eines Mitarbeiters. Bei Webasto war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen, die ihre Erkrankung erst auf dem Rückflug bemerkt hatte.

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