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Coronavirus: Ein Verdachtsfall auf evakuiertem Flug von Wuhan nach Frankfurt

Coronavirus: Ein Verdachtsfall auf evakuiertem Flug von Wuhan nach Frankfurt
Nach der Ankunft in Frankfurt werden die Passagiere in Bussen zu den Quarantänestationen gefahren
"Die Laborergebnisse des Verdachtsfalls auf das Coronavirus werden morgen Nachmittag erwartet", sagte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk, am späten Samstagabend am Frankfurter Flughafen. Zu den Symptomen der betreffenden Person gehören "Atemnot und leichter Husten".

Zehn weitere Passagiere der insgesamt 124, die mit dem Evakuierungsflug der deutschen Luftwaffe aus Wuhan ankamen, wurden ebenfalls aus anderen "geringfügigen und nicht als Coronavirus-symptomatisch geltenden" Gründen in die Universitätsklinik gebracht.

Mögliche Gründe können eine lange Reisezeit und Stress sein.

Der hessische Sozialminister Kai Klose bestätigte, "100 deutsche, 22 chinesische, ein US-Bürger sowie ein Rumäne" befanden sich an Bord der Luftwaffen-Maschine.

Die Nationalität der unter Umständen erkrankten Person wurde nicht genannt.

Die Passagiere würden 14 Tage in Quarantäne bleiben. Man gehe jedoch davon aus, dass sie gesund sind, so Klose.

Das Flugzeug durfte im Rahmen des ursprünglichen Flugplans in Moskau nicht zwischenlanden. Die russischen Behörden beharrten darauf, dass die Kapazität der Flughäfen "nicht ausreicht", sodass der Flug zum Zwischentanken nach Helsinki umgeleitet wurde, wie die örtlichen Behörden berichten.

Der Ausbruch des Coronavirus, der in der chinesischen Stadt Wuhan begann, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum weltweiten Gesundheitsnotstand erklärt.

Mindestens 259 Menschen starben bisher daran, wobei allein in China mehr als 11.800 Menschen infiziert wurden. Weltweit werden mehr als 100 Fälle aus 25 Ländern gemeldet, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und die USA.

In Deutschland wurden inzwischen sieben Fälle einer Infektion identifiziert.

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